BORBECK. Zu einem Vortrag mit Diskussion lädt am Dienstag, 24. Juni, der Wissenschaftliche katholische Studentenverein UNITAS Ruhrania ins „Feldschlösschen“ an der Flurstraße in Essen-Borbeck. Zum Thema „Essen auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2010“ ist Susanne Asche zu Gast, Kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Essen. „Besonders interessiert uns auch, welche Rolle die Stadtteile in knapp zwei Jahren im großen Terminkalender spielen werden“, so der UNITAS-Vorsitzende Rüdiger Duckheim. Die Veranstaltung, zu der herzlich eingeladen wird, beginnt um 19.30 Uhr im Conventsaal des Vereins.

Frau Asche ist Sonderschulkonrektorin, verheiratet, Mutter von drei Kindern und erzielte bei den Kommunalwahlen im Wahlkreis Altenessen-Nord zuletzt ein Ergebnis von 30,4 Prozent der Stimmen. Die seit 1991 in der CDU aktive Borbeckerin ist Mitglied in den Ausschüssen für Soziales, Arbeit und Gesundheit, im Ausschuss für Zuwanderung und Integration, im Haupt- und Finanzausschuss und im Kulturausschuss.

Kulturhauptstadt aus 53 Städten

Im Jahr 2010 tritt die „Metropole Ruhr“ in die Reihe ehrwürdiger europäischer Kapitalen, die als Ergebnis einer Initiative der griechischen Kulturministerin Melina Mercouri seit 1985 als „Kulturhauptstädte Europas“ firmierten: Athen, Florenz, Amsterdam, Berlin, Paris, Glasgow, Dublin, Madrid, Anvers, Lissabon, Luxemburg, Kopenhagen, Thessaloniki, Stockholm und Weimar traten das „Amt" im vergangenen Jahrtausend an, es folgten Avignon, Bergen, Bologna, Brüssel, Helsinki, Krakau, Reykjavik, Prag und Santiago de Compostela, Porto und Rotterdam, Graz, Brügge und Salamanca, Gênes und Lille, Cork, Patras, die Region Luxemburg/Trier und Sibiu, zuletzt Liverpool und Stavanger. Der Schulterschluss von 53 Städten, die 2010 die Kulturhauptstadt gemeinschaftlich tragen, ist eine Premiere: Die Ernennung zur Kulturhauptstadt Europas 2010 gilt dabei als Resümee einer beispiellosen Entwicklung, denn keine Stadt oder Region in Europa erlebte in den vergangenen hundert Jahren einen so grundlegenden Wandel wie das Ruhrgebiet. Die bis heute entstandene vielschichtige kulturelle Szene in der ehemals von der Schwerindustrie geprägten Region scheut nicht den europäischen Vergleich. Seit der Wende zum 20. Jahrhundert entstanden in nur drei Generationen zahlreiche Theater, Museen und Konzerthäuser.

Damit versteht sich die Region mit 5,3 Millionen Einwohnern als „Kulturmetropole Ruhr“: Sie will zum kulturellen Treffpunkt werden, mit vielfältigen Projekten Menschen einladen, die Region kennen zu lernen und den Wandel des Ruhrgebiets zur Kulturmetropole Ruhr sowohl für die Menschen in der Region als auch für Besucher sinnlich erlebbar machen. Mit der Geschäftsleitung für die als gemeinnützige GmbH im Dezember 2006 gegründete RUHR.2010 GmbH sind als vorsitzender Geschäftsführer Dr. h.c. Fritz Pleitgen und als Geschäftsführer Prof. Dr. Oliver Scheytt betraut. Das Team der RUHR.2010 GmbH besteht derzeit aus ca. 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Gesellschafter sind der Regionalverband Ruhr, das Land Nordrhein-Westfalen, der Initiativkreis Ruhrgebiet und die Stadt Essen. Der Aufsichtsrat der RUHR.2010 GmbH hat Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der Evonik Industries AG und Moderator des Initiativkreises Ruhrgebiet, zu seinem Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Dr. Wolfgang Reiniger, Oberbürgermeister der Stadt Essen. Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff wurde zum Vorsitzenden des Arbeitsausschusses gewählt.


Ausdrucken? Weiterleiten? HIER ZUM DOWNLOAD DES ARTIKELS ALS PDF!




Veröffentlicht am: 10:03:46 24.06.2008
Info
Tipp: Falls Sie sich beim „gefällt mir"-Button verklickt haben, gehen sie über dem nun grauen „gefällt mir"-Button zum „Daumen Hoch"-Zeichen, dort erscheint nun ein „x" und mit einem kleinen Klick mit der linken Maustaste ist wieder alles wie zuvor. Uns würde es trotzdem sehr gefallen, wenn sie diesem Tipp nicht folgen.
Zurück zu: | allen Kategorien | WS 08/09 | SS 08 | Presse