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BORBECK. Viele fröhliche Gesichter gab es am Abend des Samstags, 20. Januar 2007, im Pfarrsaal von St. Maria Immaculata: Rund 40 Kommersbesucher begrüßte Senior Rüdiger Duckheim zur Feier des 96. Stiftungsfestes. Die Feier der gemeinsamen Messe mit der Gemeinde hatte zuvor der Geistliche Verbandsbeirat Kaplan Helmut Wiechmann (Altena) übernommen.

 

In seiner Predigt erinnerte Bbr. Wiechmann an Bundesbruder Johannes Prassek, der vor genau 70 Jahren zum Priester geweiht wurde. Als einer der "Lübecker Kapläne" ermordet durch das Nazi-Fallbeil, habe er sein Leben für den Glauben gegeben. Doch auch in die schwärzesten Finsternis sende Christus sein Licht, erklärte der Zelebrant. Jedem Christen gelte diese Zusage Gottes, der in Jesus menschliche Natur angenommen hat. Seine Nähe zum Menschen in jeder Lebenssituation lasse alle Christen verwandelt auf die Wirklichkeit des Lebens schauen und mache zuversichtlich. Den Gemeinden St. Maria Immaculata und St. Dionysius, insbesondere aber auch den Bundesschwestern und Bundesbrüdern im "gut katholischen Fürstentum Borbeck" wünschte er diese Freude, die für andere spürbar werden müsse. Nicht zuletzt vom UNITAS-Haus an der Flurstraße, so Kaplan Wiechmann, möge nach dessen Wiederherstellung diese Haltung ausstrahlen.

 

Bbr. Schirra: Amüsanter Festvortrag

 

Nach der festlichen Messe hatten die Aktiven im fahnengeschmückten Kneipsaal einen Imbiss vorbereitet. Vor dem von Senior Duckheim mit Peter Helmus und Sebastian Sasse geschlagenen Kommers gab es ausreichend Zeit für Gespräche. Und um das Sprechen und die Sprache ging es auch im Festvortrag: Bbr. StR Christian Schirra (UNITAS Rheinfranken Düsseldorf) warf unter dem Thema „Deutsche Sprache, schwere Sprache" einen kritischen Blick auf unseren Sprachgebrauch. Sein kurzweiliger Vortrag zeigte an vielen Beispielen, welchen Veränderungen, Moden und Missverständnissen unsere Sprache ausgesetzt ist.

 

Nach so eindringlichem Plädoyer für einen sorgsamen Gebrauch der Worte eine schwierige Vorlage für manchen folgenden Redebeitrag: Bbr. André Lipski, der sich am Abend als 58. Mitglied im Hausbauverein der Ruhranen aktiv meldete, entrichtete ein Grußwort für UNITAS Berlin. Bbr. Martin Knobloch sprach für UNITAS Hetania Würzburg, Bbr. Gert Stolte vertrat den UNITAS-Zirkel Dortmund und der Festredner selbst grüßte für seine Düsseldorfer Rheinfranken. Bbr. Benedikt Kisters, zu seinen Bochumer Zeiten mehrfacher Senior der Ruhrania, freute sich nach Wanderjahren in Würzburg, Augsburg, nach Kontakten zur UNITAS Hohenstaufen in Stuttgart und der Trebeta in Trier wieder in der Heimat zu sein. Für den CV, den Zirkel "Kohle" und die örtliche CV- Korporation sprachen Winfried Knobloch (KdStV Germania zu Leipzig) und Alfred Schwanke (KdStV Nordmark zu Essen) der Ruhrania Glückwünsche zum Fest aus und äußerten ihre Hoffnung auf ein gutes gemeinsames Korporationsleben in Borbeck. Heinrich "Dr. Faustus" Loosen vom Schwarzburgbund gratulierte mit Goethe für die Frisia Breslau zu Essen, die am Fliegenbusch in Borbeck zu Hause ist.

 

Bbr. Jörg Lahme:
Dank für 50 Semester AHV-Vorsitz

 

Obwohl gesundheitlich angeschlagen, hatte der Vorsitzende des UNITAS-Zirkels Essen, Bbr. Martin Gewiese, in bewährter Weise die musikalische Begleitung des Kommerses am Klavier übernommen. Er  brachte in seinem Grußwort viele zuvor vorgebrachte Gedanken auf den Punkt. Er freue sich über die enge Verbundenheit von Zirkel und Aktivitas, die mit dem in diesem Jahr zur Einweihung stehenden Haus in Borbeck einen festen Ort finde. Diesem Wunsch schloss sich auch Christof Beckmann für den Vorstand des Hausbauvereins an. Unter dem großen Applaus der Corona dankte er insbesondere den aktiven Studenten für ihren tatkräftigen praktischen Einsatz bei der Entkernung des Hauses - "eine Riesenleistung für eine so übersichtliche Truppe". Diesen Dank sprach auch der Altherrenvorsitzende Bbr. Jörg Lahme aus. Zwar sei er vor der Besichtigung des Hauses vom derzeitigen Anblick des Gebäudes "zunächst geschockt gewesen", erklärte er in aller Offenheit. Doch sei unübersehbar, dass sich im Inneren inzwischen sehr viel getan habe. Die Ruhranen seien im Ruhrgebiet angekommen und düften sich auf ihr neues Domizil freuen. Nach dem letzten Jubiläums-Ruhranentreffen in Münster-Sprakel sei zu erwarten, dass nun in Essen eine neue Tradition aufgebaut werde, erklärte der aus Rheine angereiste AHV-X und wünschte der Aktivitas eine wachsende Mitgliederzahl. Kommerspräside Rüdiger Duckheim dankte Bbr. Lahme selbst ganz besonders für eine herausragende Leistung: Seit 25 Jahren, 50 Semester lang, habe dieser als Altherrenvereinsvorsitzender die regelmäßigen jährlichen Treffen organisiert und so die Ruhranenfamilie zusammengehalten.

 

Jetzt lasst uns Taten sehen ...

 

Dass für die UNITAS in der ganzen Region mit dem im Wiederaufbau befindlichen "Feldschlösschen" an der Borbecker Flurstraße derzeit eine neue Heimat entsteht, hatte die Ruhranen bereits am Nachmittag ausführlich beschäftigt. Mehr als ein Dutzend Besucher informierten sich bei einem vor dem Cumulativconvent angesetzten Vor-Ort-Termin am Haus über den Stand der Arbeiten. Bauleiter Reiner Schlenkermann erläuterte die ausgeführten und noch anstehenden Maßnahmen. Besonderes Augenmerk galt u.a. der Treppe zum Obergeschoss. Allgemeinem Wunsch entsprechend soll nun doch eine Lösung gefunden werden, die die leichte Erreichbarkeit des Veranstaltungsraumes unter dem Dach sicherstellen soll. Dazu wurde vereinbart, dass eine gänzlich neue Treppenführung im oberen Teil eingebaut wird. Derzeit bestehende Anfragen zur Übernahme der Gaststätte sollen vom im Amt bestätigten HBV-Vorstand in den nächsten Wochen weitergeführt werden, damit im Frühsommer Klarheit über den Termin für ein großes Eröffnungsfest besteht. Für diese und weitere Fragen nach der zukünftigen Zusammenarbeit von Altherrenverein und Hausbauverein wird im selben Zeitraum ein Treffen der Vorstände stattfinden.

CB  

In den  BORBECKER NACHRICHTEN ist zum Stiftungsfest ein Artikel mit Bildern erschienen.

 

Latest NEWS

Zur Hausbesichtigung am Samstag, 20. Januar, um 14.30 Uhr am "Feldschlösschen" an der Flurstraße 67 wird auch unser Bauleiter am UNITAS-ZENTRUM RUHR, Dipl.-Ing. Reiner Schlenkermann aus Oberhausen dabei sein. Sachkundige Führung ist damit garantiert: Fragen können sofort beantwortet werden. Es ist möglich, dass sich durch den nachträglich eingeschobenen Termin der Beginn des CC im Pfarrsaal St. Maria Immaculata etwas verzögert.

 

 

 




Veröffentlicht am: 10:50:02 20.01.2007
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