Ruhr-Kommers am 20. Januar 2001

BOCHUM/RUHRGEBIET. Bbr. Bernd Genser, AH der UNITAS-Ruhrania Bochum-Essen-Dortmund, ist seit dem 10. Dezember 2000 Vorsitzender des wiederbegründeten AHZ Bochum. Zum Geistlichen Beirat wurde - ebenfalls einstimmig - Bbr. Kaplan Helmut Wiechmann gewählt. Beide hatten am 2. Adventssonntag zum Vereinsfest Maria Immaculata in die Altenbochumer Liebfrauen-Gemeinde eingeladen. 


Unter dem Motto „Alles bleibt anders“ feierten rund 50 Bundesbrüder mit ihren Damen aus Bochum, eine starke Delegation des AHZ Essen, junge AHAH umliegender Zirkel und Aktive der Ruhrania gemeinsam die von Kaplan Wiechmann zelebrierte Messe. In den Fürbitten gedachten sie der verstorbenen Zirkelvorsitzenden Dr. Benno Eichholz, Dr. Wilfried Glass und des Ruhranen-Ehrenseniors Norbert Klinke, die Aktivitas chargierte mit Vertretern der Eucharistischen Ehrengarde. Das von Bbr. Genser anschließend geleitete Arbeitsessen in der Aktiven-Konstante „Wacholderhaus“ am Schwanenmarkt widmete sich der Frage der Fortsetzung der unitarischen Präsenz in der Ruhrstadt und der künftigen Zusammenarbeit mit den umliegenden Ruhr-Zirkeln. 

Per Conventsbeschluss hatte der AHZ Bochum im Frühjahr seine Zirkelarbeit beendet und den Bundesbrüdern den Eintritt in den örtlichen CV-Zirkel freigestellt. Vielen Bundesbrüdern allerdings, so wurde deutlich, schien dieser Schritt zu schnell erfolgt zu sein. Ein über Jahrzehnte auf hohem Niveau geführtes Zirkelleben aber war unter den gegeben Voraussetzungen nicht mehr fortzuführen. „Monatsversammlungen hatten keine Chance mehr auf Erfolg“, erklärte Bbr. Hans Ferkinghoff, dem die Versammlung für 13 Jahre lange engagierte Schriftführerarbeit ihren großen Respekt und Dank aussprach. Zunehmende Immobilität der Bundesbrüder forderte ihren Tribut, das wissenschaftliche Programm sei nicht mehr aufrecht zu halten gewesen. Verstärkt, so beschlossen die Zirkel, wolle man in Zukunft mit dem AHZ Essen zusammenarbeiten, dessen Vorsitzender Dr. Richard Wessendorf die Planung für das kommende Jahr vorstellte und zur Teilnahme einlud. Die Vereinsfeste sollen in Zukunft im Wechsel ausgerichtet werden und die in letzter Zeit mit großem Erfolg durchgeführten Fahrten der Essener gemeinsam stattfinden. Den zur Zeit sieben Aktiven der UNITAS-Ruhrania, die in den letzten beiden Semestern kein eigenes Programm mehr aufgestellt hatten, bot der von den eigenen jungen Alten Herren wiederbelebte Zirkel eine enge Zusammenarbeit an. Konstante wird das von Vereinswirt Hans Kronenberg geführte „Wacholderhaus“ in der Nähe der Propsteikirche bleiben. 

Aus: unitas 2001/1




Veröffentlicht am: 21:55:34 13.01.2001
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