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Bbr. Martin Gewiese, Essener AHZ-X, beim Grilltreffen der Ruhranen im Sommer 2020

Ein herzliches Gratulor!

.... 85 Lenze? Kaum zu glauben! Unserem lb. Bbr. Martin Gewiese, als AHZ-X in Essen schon qua Amt der „Erste Alte Herr im Revier“, heute einen herzlichen Glückwunsch! Und einen virtuellen Melodienreigen zum Fest – denn die Musik, seine besondere Passion, begleitet den aus einer alten Baumeisterfamilie in Düsseldorf stammenden homo paedagogicus vom Jahrgang 1935 schon seit Jugendtagen: Tief eingeprägt hatten sich ihm die Kriegsereignisse und die ersten Nachkriegsjahre, in denen er mit 15 zum Instrumentieren, zu Klavier und Violine fand. Nach dem Abitur am Jakobi-Gymnasium/Rethel-Schule mündete seine Begeisterung 1956 in das Schulmusikstudium an der Musikhochschule Köln, er studierte dazu Germanistik, später Latein an der Universität Köln.

Und ihn führte die Musik auch zur UNITAS: Auf Empfehlung eines seiner privaten Musiklehrer schloss sich der 22-jährige Fahrstudent im Juni 1957 der UNITAS-Rheinmark in Köln an, wo er mehrmals die Charge des Conseniors übernahm. Nach dem Staatsexamen in Musik 1960 – vor 60 Jahren! - verdiente er seinen Lebensunterhalt zwei Jahre als Geiger im Gürzenich-Orchester der Stadt Köln, 1962/63 folgten das Philosophikum und Lateinexamen. Nach der Philistrierung 1963 hielt er den Kontakt zur Rheinmark, solange sie noch bestand.

Schon während seines Studiums an der Musikhochschule hatte er 1958 nicht zuletzt seine Frau Brigitte kennengelernt. 1963 folgte die Heirat und nach der Referendarzeit in Solingen und Essen wurde Bbr. Martin Gewiese 1965 Lehrer an der Marienschule Essen-Werden (Töchter vom Heiligen Kreuz) mit den Fächern Musik und Latein. In den 70-er Jahren kam auch Mathematik hinzu, er übernahm verschiedene Verwaltungstätigkeiten, war ab 1975 Oberstufenkoordinator, nach wenigen Jahren Oberstudienrat und Studiendirektor. Seine Frau, mit der er zwei erwachsene Töchter hat, war mit den Fächern Musik und Geographie - wie er - an der Marienschule tätig.

Zwanzig Jahre sind seit seiner Pensionierung nun ins Land gegangen. In ihnen fand er nicht nur aktiv ins Leben des Essener UNITAS-Zirkels, sondern übernahm in der Nachfolge von Bbr. Dr. Richard Wessendorf auch dessen Vorsitz. Immer wieder sorgt er für intensive Kommunikation und setzt inhaltliche Schwerpunkte im Leben des Zirkels, den er auch bei Verbandsveranstaltungen vertritt. Noch immer lässt er sich auch spontan gerne bei Messen oder Kneipen an Orgel und Klavier in die Pflicht nehmen. Er war als verlässlicher Ansprechpartner der UNITAS Ruhrania ein Aktivposten beim Aufbau der Korporation und des UNITAS-Zentrums an der Ruhr, die Aktivitas verlieh ihm 2005 den Ehrenschieber als Dank für sein jahrelanges Engagement im Dienst der unitarischen Sache. Nach der Übernahme des Vororts 2010/11 nahm ihn die UNITAS Ruhrania ganz fraglos und selbstverständlich in Ehrenvorstand und Kompetenzteam auf. Und beim großen Festkommers anlässlich der 133. Generalversammlung in Nürnberg stattete ihm auch der Unitas-Verband für seine federführende Arbeit am neuen Liederbuch des UNITAS-Verbandes mit der Silbernen Ehrennadel seinen Dank ab.

Alle Glück- und Segenswünsche dem „Pater Unitatis Assindiae“. Gratulor!



Veröffentlicht am: 18:22:17 16.09.2020
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