Vereinsfest Maria Immaculata am 9. Dezember


ESSEN.
Im begonnenen Advent wirft die Ruhr-Unitas bereits den Blick auf das Vereinsfest Maria Immaculata, das am Sonntag, 9. Dezember, von Unitas Franziskusa Christine ausgerichtet wird. Nach der Messe um 10 Uhr in St. Dionysius, Dionysiuskirchplatz 16, beginnt die Wissenschaftliche Morgensitzung auf dem Unitas-Haus,
 für die Pastor Heinrich Grafflage
als Referent gewonnen wurde. Das Treffen schließt mit einem gemeinsamen Mittagessen.

Referent Pfr. em. Heinrich Grafflage

Heinrich Grafflage ist gebürtiger Borbecker, kam über das Abendgymnasium nach einem Ingenieursstudium zur Theologie und wurde 1970 zum Priester geweiht. Er war verantwortlich u.a. in der Jugendbildungsstätte St. Altfrid und von 1982 bis Mai 2008 Pfarrer in St. Ludgerus und Martin in Essen-Rüttenscheid. Als Referent ist Grafflage nicht nur für die Religionsvorträge bei der Borbecker Kolpingfamilie begehrt, deren Präses er ist. Seit 1997 war er viele Jahre der Ansprechpartner und Beauftragte des Bistum Essen für Osteuropa und das Bischöfliche Hilfswerk RENOVABIS. Lange vor dem Fall der Mauer reiste er bereits in Ländern Osteuropas, auch weiß er von vielen Reisen bis nach Lateinamerika und Japan zu berichten.

Vereinsfest Maria Immaculata

Sein Thema am 9. Dezember könnte nun mit Bezug auf das unitarische Vereinsfest Maria Immaculata aktueller nicht sein: Im Mittelpunkt seiner Betrachtungen wird neben theologischen Grundüberlegungen zunächst ein Überblick zur vielgestaltigen Marienverehrung und den zahlreichen Marienfesten im Kirchenjahr stehen. Sein Schwerpunkt gilt der Mariologie des 19. und 20. Jahrhunderts, die mehrere heute vielfach kaum noch bekannte oder verstandene dogmatische Entwicklungen hervorbrachte. Dazu zählt auch das Marienfest „Conceptio immaculata“, das nach mehr als fast 1000 Jahren Praxis von Papst Pius IX. in seiner Bulle Ineffabilis Deus vom 8. Dezember 1854 als „Hochfest der Empfängnis Mariens“ oderHochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ festgelegt wurde. Die „Ruhrania“, der 1847 gegründete Bonner Ursprungsverein der Unitas, hatte 1852  bereits den Hl. Thomas von Aquin und den Hl. Aloysius von Gonzaga zu ihren Patro­nen erwählt. Nach der Verkündigung des Dogmas wurde Maria Immaculata noch im Jahre 1854 zur weiteren Patronin der sich damals konstituierenden Unitas bestimmt – Grund genug, Grundsätzliches zur Geschichte und Spiritualität des Verbandes auch heute neu zu reflektieren.

Ein Ausblick auf die folgenden Termine: Der Fuxenstunde am Mittwoch, 12.12., folgt am Freitag, 14. Dezember, der inzwischen 12. Intercorporative Stammtisch
 mit dem CV-Zirkel Kohle zu Essen-Borbeck. Das Zusammensein mit der seit vielen Jahren umschwärmten Curry-Wurst von Bbr. Sebastian Prante beginnt um 19 Uhr c.t. im Conventsaal des Unitas-Hauses an der Flurstraße 67.




Veröffentlicht am: 20:41:08 03.12.2018
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