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Leuchttürme oder Teelichter?

Katholische Verbände in der Diskussion

 

BORBECK. Kaum ist die letzte Wissenschaftliche Sitzung vorbei, steht die nächste an: Haben sich die vielgestaltigen katholischen Verbände überlebt? Dieser Frage stellt sich am Montag, 18. Juni, um 19.30 Uhr ein Forum im Dionysiushaus. Die Kolpingfamilie Essen-Borbeck und der Wissenschaftliche Katholische Studentenverein Unitas Ruhrania laden herzlich zur Diskussion mit Buchautor Heinrich Wullhorst ein, der mit seinem 2017 erschienenen Buch „Die katholischen Verbände in Deutschland – Leuchtturm oder Kerzenstummel?“ bundesweit als gefragter Redner unterwegs ist.

 

Kolpingsfamilie und Unitas-Studenten freuen sich auf die Debatte mit einem Experten: Heinrich Wullhorst, Jahrgang 1961, war viele Jahre Pressesprecher des Kolpingwerks Deutschland in Köln und beobachtet seit langem die Veränderungen im katholischen Milieu. Der studierte Jurist, Journalist und Kommunikationsberater, zugleich Mitglied einer katholischen Studentenverbindung, stammt aus Gelsenkirchen-Buer. Er lebt in Duisburg, war lange Vorsitzender der Kolpingfamilie St. Josef Walsum-Aldenrade und beleuchtet in seiner publizistischen Arbeit Zeitfragen von Kirche und Gesellschaft.

 

Dabei hat Wullhorst die gesellschaftlichen Veränderungen, aber auch die Entwicklungen in der Kirche im Blick, in der die vielgestaltigen katholischen Verbände fast 150 Jahre lang prägend waren - nicht zuletzt in unserer Region. Zwar haben sich die ehemaligen katholischen Handwerkervereinigungen, Arbeitervereine, Verbände von Frauen und Jugendlichen längst gewandelt. Sind sie dennoch inzwischen „aus dieser Zeit“ gefallen, wie es vielfach zu hören ist? Oder haben sie eine Aufgabe, die unersetzbar ist? Dieser Frage soll das Podium am Donysiuskirchplatz nachgehen, das auch die Rolle und Bedeutung der Verbände in Borbeck und in der Pfarrgemeinde St. Dionysius diskutieren will.


 




Veröffentlicht am: 14:15:42 14.06.2018
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