Enzyk-Leaks: WS zur neuen Enzyklika von Papst Franziskus

 

ESSEN. Sie war noch im Druck, da war sie schon in Auszügen publiziert: Die neue, mit großer Spannung erwartete Enzyklika von Papst Franziskus macht schon seit Tagen Schlagzeilen, obwohl sie noch niemand wirklich zu Gesicht bekommen hat. Dass er sich für sein neues päpstliches Rundschreiben – noch vor der Weltklimakonferenz in Paris Ende dieses Jahres - dieses brisante Thema herausgesucht hat, ist bislang einzigartig. Zwar haben sich schon seine Vorgänger Papst Johannes Paul II. und Benedikt XVI. für den Umweltschutz und die Bewahrung der Schöpfung eingesetzt. Aber es ist das erste Mal, dass ein ganzes päpstliches Weltrundschreiben das Thema behandelt.

 

Mensch, Natur und Schöpfung

 

Offiziell wird erst am Donnerstag bekannt, was der Papst der Welt genau sagen will. Dass sein Schreiben rund 200 Seiten zählen und unter dem Titel „Laudato si, sulla cura della casa comune“ (Gelobt seist Du – Über die Sorge um unser gemeinsames Haus der Schöpfung) erscheinen wird, scheint gesichert. Und schon die Namensgebung darf als Referenz an Franziskus‘ Namensgeber Franz von Assisi gelten, der mit seinem Sonnengesang „Laudato si“ zum großen „Öko-Heiligen“ der Kirche wurde. Zweifellos wird Franziskus in seinem an alle Menschen gerichteten grundsätzlichen Appell die Aspekte der Umweltzerstörung und der sozialen Gerechtigkeit mit dem Bild der biblischen Schöpfungsordnung verbinden.

 

Einladung zur Wissenschaftlichen Sitzung

 

Ein hochspannendes – und in einigen Aussagen sicher nicht unumstrittenes - Thema also, dem sich die aktuelle Wissenschaftliche Sitzung schon am Vorabend der Veröffentlichung der Enzyklika am Mittwoch, 17. Juni, im Conventsaal der Unitas Ruhrania an der Flurstraße 67 widmen wird. Ab 20.00 Uhr c.t. stellt Referent Bbr. Stefan Klose aus Krefeld unter dem Titel „Zur Ökologie des Menschen nach Papst Franziskus – Eine Vorausschauung“ einige Fakten zusammen. Herzliche Einladung!
 




Veröffentlicht am: 12:45:55 17.06.2015
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