26. März 2008

Freundschaftsspiel auf dem Haus

 

BORBECK. „Nie gefährdet“ war der 4:0-Sieg im Freundschaftsspiel Deutschland-Schweiz, so war nach Spielende am Mittwochabend zu lesen. So haben wir das auch erlebt, während die schwer semesterferiengeschädigten Studis fachkundig den Spielverlauf kommentierten. Doch auf dem Hauptfeld ging es nicht gegen freundliche Alpenbewohner, sondern gegen harte Fliesen. Ein Kurzbesuch beim Baumarkt des Vertrauens mit anschließender Umsetzung der Erfahrungen jahrelangen harten Trainings dauerten knapp zwei Halbzeiten: In der Nachspielzeit stand es schließlich 5:0. Denn 5 edle neue Klopapierhalter glänzen in den für übliche Geschäftszeiten vorgesehenen Fliesenparadiesen auf den beiden oberen Stockwerken.

 

So ist das eben, wenn Alte Herren einfach wieder mal was „machen“ wollen - und man freut sich ja schon über Kleinigkeiten: Bernd und CB waren zuvor um jedes Hornbach-Regal gekurvt, sie schwärmten in Pflanzenwelt und Kübellager, nervten Sanitärleute und Damen in der Deko-Abteilung. Die Bilanz: Weitere Kunst am Bau, ein 7er-Bohrer verlustig und 10 Dübel bruchfrei in die Fugen gedonnert (s. Bilder). Damit es formvollendet klappt, wenn im frisch polierten Emaillereservat abgeklappt wird. Während die deutsche Mannschaft langsam den Schongang einlegte, drehte das greise AH-Team erst richtig auf: Pläne schmieden, Desiderate listen, Einsätze planen - um by the way bei der abschließenden Spielbesprechung in der Küche noch mit dem Thema einer Diplomarbeit konfrontiert zu werden. Das konnte zwar nicht mehr ganz abschließend bearbeitet werden - aber es war gut, dass wir drüber gesprochen haben.

 

Derweil lässt auch die neue Bewegung auf dem Gerüst hoffen. Nach einem Ortstermin mit fachkundiger Begutachtung durch Bbr. Andreas Beckmann von Firma Sieg-Stuck in Troisdorf-Bergheim am Ostermontag wurden am Mittwochmorgen von dem beauftragten Unternehmen weitere Farbproben angebracht, die deutlich in die favorisierte Richtung gehen, Reparaturen wurden nachgefilzt, Abschlüsse zu den Dachleisten in Ordnung gebracht. Und dazu wird weiter jeder Tag der Woche genutzt. Denn die Zeit drängt: Zur Eröffnung der Gastronomie in gut drei Wochen soll die Kreuzung am Möllhoven/Ecke Flurstraße was hermachen. Und das geht nun mal kaum mit einem Gerüst, das inzwischen zehn Monate länger steht als geplant. Eine schöne Beobachtung ließ sich übrigens zuletzt am Möllhovenkreuz machen: Unter dem vom Verein am Ostersamstag mit Forsythienzweigen geschmückten Bild flackerten ein paar Kerzen, die Nachbarn hingestellt haben - eine schöne Sache jetzt in der Osteroktav.




Veröffentlicht am: 21:39:53 26.03.2008
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