ZHENG ZHOU / CHINA. „China ist schon ein Land, über das ein Europäer manchmal nur den Kopf schütteln kann. Und dann im nächsten Augenblick versetzen die Chinesen einen in größtes Erstaunen. Ich mag das!!!“ Drei Monate, nachdem er Borbeck verlassen hat, meldet sich Martin Schwarz aus China. Die Zeit sei für ihn wie ihm Flug vergangen, mailt er am 17. Juni in die Heimat. Derzeit steht er vor den ersten Sprachtests.

„Um genau zu sein, versinke ich gerade in Stress“, schreibt Martin. In der nächsten Woche stünden vier Prüfungen an. Wöchentlich sind 50 Vokabeln pro Unterrichtsfach pro Woche zu lernen, ähnlich sehe es in Grammatik, Konversation und Hörverständnis aus. In der Stadt Zheng Zhou werde momentan überall gebaut, alle Bürgersteige würden erneuert. Völlig normal, so der Duisburger Student der Ostasienkunde: Die Passanten nutzten sowieso die Straßenränder, mit dem Fahrrad oder elektronischen Roller bei Rot über die Ampel zu fahren, sei ebenso üblich. In der Stadt seien Motorräder und alles, was nur für eine Person ist und Abgase verursacht, verboten. Langsam halte der Umweltschutz Einzug, auch wenn die mit Ladeflächen versehenen Dreiräder aller Formen pechschwarzen Rauch aus dem Auspuff jagten. „Jetzt muss ich aber weiterlernen - bis dann, Martin.“




Veröffentlicht am: 10:03:19 17.06.2008
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