Das sind wirklich „Borbecker Festspielwochen“: Durch den abgeklebten Flur, vorbei an Stellagen, Leitern, schon fertigen Wänden und noch nackten Glühbirnen geht es derzeit nach oben - und vorwärts! Die Fliesen sind in Arbeit, die Treppe ist in der Mache und am Sonntag war bereits der Conventsaal mit vollendeter Beleuchtung ausgestattet worden.  

Dort präsentierte am Dienstagabend Bbr. Marc Schmidt in der Wissenschaftlichen Sitzung Ergebnisse seiner Dissertation zu viablen Entscheidungen im Management. Mit breitem interdisziplinärem Ansatz, anschaulichen Charts und neu beschafftem Beamer an der Wand erläutert, fesselte der gut eineinhalbstündige Vortrag rund 14 Bundesbrüder und Gäste mit Erkenntnissen von der Neurobiologie und Entwicklungspsychologie bis zu gängigen theoretischen und praktischen Führungsmodellen aus den Wirtschaftswissenschaften. Ihnen stellte Marc ein mit qualitativen und quantitativen Methoden untermauertes Konzept entgegen, das emotionalen und intuitiven Erfahrungen die entscheidende Priorität einräumt. Interessante Ergebnisse brachten unter anderem seine Ausführungen zu ethischen und moralischen Standards und Ansprüchen erfolgreicher Unternehmer- und Führungspersönlichkeiten. Eine intensive und kritische Diskussion vertiefte seine hochspannenden Thesen fast bis Mitternacht.

Der Mittwoch galt weiteren Vorbereitungen für das Wochenende: Bevor sich in der Nacht Bbr. Karol Rawski endlich wieder aus Moskau zurückmeldete, wurden Stühle aus der Sakristei von St. Dionysius und ein Pult geholt, Möbel gerückt und ein Detailkonzept für die letzten Tage ausgearbeitet. Am Donnerstag beginnen die letzten Reinigungsarbeiten, die Handwerker schließen ihre Aufgaben ab, Elektro- und weitere Montagen stehen an.



Veröffentlicht am: 09:55:50 28.05.2008
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