Traditionalisten: Kirche im Gegenwind

Dossier zu den aktuellen Debatten

 

ESSEN, 8.2.2009. „Was sich da plötzlich ab Ende Januar 2009 in den Medien abspielte, hat es seit Jahren so nicht mehr gegeben“, heißt es auf der Homepage der UNITAS Ruhrania Bochum – Duisburg-Essen - Dortmund. Mit einem eigenen Dossier zeichnet der Unitas-Verein an den Hochschulen im Ruhrgebiet die Entwicklungen nach. Es versammelt wichtige Dokumente und Aussagen zum Thema, aber auch Kommentare zur Entwicklung des Medien-Hypes.

 

Wenige Tage vor dem 50. Jahrestag der Verkündigung der Einberufung des II. Vatikanischen Konzils hatten sich die Bundesbrüder an der Ruhr in einer Wissenschaftlichen Sitzung mit den Dokumenten und der Bedeutung der letzten großen Kirchenversammlung beschäftigt. Insbesondere die Erklärung „Nostra Aetate“ mit den Ausführungen des Verhältnisses der Kirche zu den anderen Religionen stand dabei im Mittelpunkt, auch die Frage der Liturgie und die Haltung traditionalistischer Kreise spielten in der Diskussion eine große Rolle.

 

Die Aufhebung der Exkommunikation für vier verboten geweihte Bischöfe der „Priesterbruderschaft Pius X.“, die unmittelbar anschließend ausgebrochenen öffentlichen Debatten, angefacht durch die zeitgleich im Fernsehen ausgestrahlte Holocaust-Leugnung eines der wieder in die Kirche Aufgenommenen – all das führte innerhalb weniger Tage zu einer nachrichtlichen Sturmflut auf allen Kanälen. Und die Kirche insgesamt sah sich in Windeseile an den Pranger gestellt.

 

Die Internetseiten der UNITAS Ruhrania dokumentieren Stellungnahmen und Stimmen aus dem Vatikan, aus der Deutschen Bischofskonferenz, von Bbr. Erzbischof Reinhard Marx, Bbr. Joachim Kardinal Meisner, aus dem BDKJ, von Theologen, aus dem Kartellverband und vieles mehr. -> MEHR




Veröffentlicht am: 10:33:17 26.02.2009
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