BORBECK. Bayern München oder Schalke - beim Thema Fußball blieb es nicht. Spätestens ab der Stelle, als irgendwann Thomas von Aquin auf das Spielfeld rannte. Seit Wochen stand die Einladung und endlich hat es geklappt: Sieben Ruhranen waren am Freitagabend in unitate und nachösterlicher Stimmung unterm Dachfirst am Dionysiuskirchplatz bei Vikar Norbert Linden versammelt - ein Highlight in den Semesterferien, eine nur vom Morgengrauen begrenzte Gesprächszeit in der offiziell veranstaltungslosen Zeit. 

Thesen, Statements, Meinungen und persönliche Beobachtungen von allen Seiten, ein munterer Emmaus-Gang mit Argumenten im Themenpingpong zwischen Uni, Karambol-Billiard, Pfarrgemeinde und Weltkirche, zwischen Liturgie, Glaubenswegen und Alltagssituationen - Bundesbrüder unter sich und Stunden ohne Stundenzeiger. Praktische Philosophie bei Borbecker Schlosstropfen und den veredelten Quellwassern des Sauerlands, Wanderer über dem Nebenmeer mit Blick auf die Dionysiuskirche versammelt bei großen Broten und zwei großen Käseklötzen bis zur ersten S-Bahn in der Frühe, während draußen der Regen prasselte und heulend der Wind an den Dachziegeln riss. Und Caspar David Friedrichs große Himmel grüßten still von jeder Wand. Top von A bis Z - s.i.u. und Danke dem generösen Gastgeber!




Veröffentlicht am: 16:31:50 28.03.2008
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