Liebe Bundesbrüder und Bundesschwestern,
liebe Freunde der UNITAS Ruhrania!

Sie können es nicht glauben. Sie müssen es selber sehen: Der Älteste und der Jüngste rennen los, Petrus und Johannes hetzen zum Grab. So hat es sich der Maler Eugène Burnand (1850-1921) vorgestellt, sein Bild hängt im Musée d´Orsay in Paris.

Mit dem Glauben ist es so eine Sache: Wie glauben, wenn man es nicht selber sieht? Wenn das, was erzählt wird, einfach unglaubwürdig klingt? Wie soll sein, was einfach nicht sein kann: Es gibt Dinge, die man nicht mit bloßem Auge erkennt? Es gibt nicht nur ein einziges Universum? Die Welt soll rund sein und keiner fällt herunter? Jemand ist tot und wird wieder lebendig?

Aber es war angekündigt. Jesus hat sie nicht im Unklaren gelassen: Drei Tage wird es dauern, Ihr sollt mich nicht bei den Toten suchen, ich bin bei Euch bis zum Ende der Welt. Ich bin ein König – aber nicht von dieser Welt, ich bin der Sohn Gottes und werde zu seiner Rechten sitzen, ich habe Vollmacht und will, dass Du wieder gehst, dass Du siehst, dass Du hörst, dass Du lebst. Und man wird Euch auslachen, wenn Ihr weitererzählt, was Ihr selbst gesehen habt. Denn sie waren dabei, haben selbst gehört und gesehen, waren mit ihm unterwegs und haben ihn doch nicht erkannt, haben gezweifelt, gehadert, ihn verleugnet, sich ängstlich verkrochen. 

Bis sie ihn berührten, seine Botschaft begriffen. Um schließlich doch zu glauben, konsequent, voller Hingabe und Vertrauen. Und sind in alle Himmelsrichtungen ausgeschwärmt, wie er es ihnen gesagt hat. Um es allen weiter zu sagen. Jesus ist von den Toten auferstanden – er lebt! Damit auch wir sehen, hören, aufstehen und leben können.

Allen Bundesbrüdern, Bundesschwestern 
und Freunden der UNITAS Ruhrania ein Frohes Osterfest!




Veröffentlicht am: 16:27:51 22.03.2008
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