Aus: unitas-Sondernummer 1991

Ob er verspricht, die Prinzipien und Satzungen der UNITAS zuachten, „seinen Mann“ in Kirche und Staat und vor allem seinganzes Leben lang zur UNITAS zu stehen, wird er gefragt. Es ist schon eine feierliche Sache. Er antwortet mit „Ja“ und gehört von dem Zeitpunkt an dazu. Die Szene gehört zum Alltag in diesem katholischen Studentenverband und ist doch immer wieder etwas Besonderes.

Wie aber ist die Vorgeschichte? Sicher hat er, bevor er sein Versprechen abgab, im Normalfall Mitglieder eines der über 40 Ortsvereine kennen gelernt, mit ihnen viele Gemeinsamkeiten im Studium und persönlichen Interessen entdeckt und Freundschaften angebahnt. Dann vor allem bei einer geselligen oder wissenschaftlichen Veranstaltung des Vereins teilgenommen und so „UNITAS-live“ erlebt. Was ihm umso leichter gefallen ist, wurde ihm bei seiner Budensuche in der Universitätsstadt ein Zimmer auf einem der UNITAS-Häuser vermittelt, wo er nun mit Unitariern zusammenwohnt.

Andererseits ist auch möglich, daß er den Verband bereits vor der Aufnahme seines Studiums kannte, sei es durch seine Familie oder Bekannte aus der Ausbildungs-, Schul-, Zivildienst- und Bundeswehrzeit. Vielleicht ist ihm bei einem Katholikentag der Namenszug an der Wand einer Messehalle aufgefallen und er hat ein Gespräch mit den Unitariern gesucht. Oder er hat erfahren, daß bekannte Persönlichkeiten aus der Geschichte und Zeitgenossen aus dem Verband hervorgegangen sind, die nach seiner Meinung ein gutes Vorbild sind. Und nicht zuletzt hat er eventuell in der Zeitung einen Bericht von einer guten Veranstaltung der UNITAS gelesen oder einen Hinweis auf den Besuch eines Politikers oder bekannten Wissenschaftlers beider Ortsvereinigung.

Nach einem gegenseitigen Kennenlernen und Probezeit und der Entscheidung wurde der Interessent nun in den Verband aufgenommen. So ist es im Laufe des Bestehens des UNITAS-Verbandes tausende Male gegangen. Und schließlich wird 1995 das 140-jährige Bestehen der UNITAS gefeiert.

Was aber macht die Attraktivität dieses ältesten katholischen Studentenverbandes aus? Wie ist es möglich, daß die Vereinigung die Zeitläufe so beständig überdauert hat? Daß ihr selbst die heute oft anzutreffende Scheu, sich als Einzelner festzulegen und sich für ein Leben lang an eine Idee und eine Überzeugung zu binden, nichts anzuhaben scheint? Diese Fragen werden durch die Grundsätze des Verbandes, seine Struktur und den Einsatz seiner Mitglieder beantwortet.

Auf dem Boden fester Grundsätze

„Wenn es die UNITAS nicht gäbe, müßte sie heute erfunden werden“ das ist ein stehender Ausdruck im Verband und mitgutem Grund. Der UNITAS-Verband ist ein katholischer, wissenschaftlicher Studenten- und Akademikerverband. Bereits sein Name ist Programm: UNITAS das heißt Einheit im Glauben, in der Grundintention des wissenschaftlichen Arbeitens und der freundschaftlichen Verbundenheit. Der Wahlspruch macht deutlich: In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas. Das heißt also, daß im Wesentlichen die Einheit zu wahren, daß im Zweifel aber Freiheit zugewähren ist, doch im Übrigen und in jedem Falle die Sorge für den Nächsten gilt. Und dies ist überhaupt nicht so abstrakt, wie es sich zunächst anhören mag. Das wird spätestens klar, wenn diese Grundsätze in der Wirklichkeit überprüft werden. Die Prinzipien virtus, scientia und amicitia sind bereits Teil des Programms.

Einstehen für seine Überzeugung

„Wir sind das Volk!“ Die Entwicklungen, die mit dieser knappen und herausfordernden Formel in Deutschland verbunden waren, hielten uns und die Welt in Atem. Die Kraft und Courage, die hinter dieser Aussage steht, beeindruckt noch heute und ist beispielhaft. Wir sind nichts für Menschen, die zu allem „Ja“ und „Amen“ sagen. Für seine Überzeugung einzustehen, und wenn es noch so ungelegen ist, ist in einerpluralistischen Warenhausgesellschaft der Werte überlebenswichtig. Und angesichts vieler Fragen der gesellschaftlichen Orientierung und der Erhaltung eines Konsenses der Grundwerte“ erste Bürgerpflicht“. Wir wollen uns nicht treiben lassen von der Tagesmeinung und dem flüchtigen Zeitgeist hinterher rasen.

Grundpfeiler: Der Glaube

Dazu gehört eine feste Verwurzelung in der religiösen Grundlage, die schon für die Gründer der UNITAS selbstverständlich waren. Wir sind als Katholiken Teil der Kirche. Inder gemeinsamen Teilnahme an der Eucharistie wissen wir uns in ganz besonderer Weise Christus und in ihm untereinander verbunden. In ihr ist die unitarische Gemeinschaft am tiefsten verwirklicht. Aus der Kraft, die aus ihr erwächst, wollen wir den Mut schöpfen, für unsere Überzeugung einzutreten. Jeder für sich und die Gemeinschaft als Ganze in allen Bereichen des Lebens, auch an der Uni und im späteren Berufsleben. In vielen Beispielen steht uns auch das Engagement der Ehemaligen vor Augen, die in vielen Gremienverantwortlich tätig sind. Und nicht wenige tun dies an vorderster Stelle in Kirche, Wirtschaft, Wissenschaft undPolitik.

Virtus bedeutet somit für uns ein konsequentes Leben aus dem Glauben und damit die Bereitschaft, Verantwortung für die Kirche in der Welt, für das Gemeinwesen, soziale Gerechtigkeit und die Schöpfung zu übernehmen.

Blick über eigene Grenzen

„Tut mir leid, davon habe ich bisher noch nichts gehört. Da bin ich ziemlicher Laie. Aber ich will mich gerne mal mit der Sache auseinandersetzen und könnte sie ja mal allen vortragen. Außerdem paßt das Thema gut in die Vorbereitung meiner Klausur.“ Und damit wird das Thema als abendfüllende Veranstaltung in das Semesterprogramm eingetragen ...

Die scientia, die der eigenen Grenzen bewußte Wissenschaft, gibt zur Verwirklichung der Ziele der virtus die Hilfsmittel an die Hand. Sie verpflichtet den Einzelnen auch über den Bereich der eigenen Fakultät zusehen. Nach den Grundsätzen soll sich jeder Bundesbruder über sein persönliches Fachstudium hinaus um eine Verantwortung für eine menschenwürdiger zu gestaltende Welt wissenschaftlich bemühen. Und von der Schulzeit ist leider kaum noch zu verlangen, daß sie eine dazu ausreichende Allgemeinbildung vermittelt.

Dies bedeutet nicht zuletzt auch eine Vertiefung des theologischen Wissens und das Bemühen um eine ethische Fundierung der eigenen Meinung. Ziel ist die Bildung der Mitglieder zu dialogfähigen, weltzuwandten und weltverantwortlichen Christen. Sie sollen im Leben stehen und über die Dinge, von denen sie sprechen, auch Bescheid wissen. Dazu wird vorausgesetzt, daß Unitarier zur Mitarbeit und Mitverantwortung in der Kirche und der Gesellschaft bereit sind. Bei ihrer Aufnahme in den Verband legen sie das Versprechen dazu ab.

Freundschaft und Gemeinschaft

„Die Erreichung individueller und sozialer Gerechtigkeit sind Kernziele des UNITAS-Verbandes“ ein starkes Wort, das allerdings in der Gemeinschaft ganz konkret eingeübt wird. Wer den Nächsten nicht als seinen Bruder erkennt, der wird auch keinen Frieden stiften können. Wer nicht mit seinem Allernächsten klarkommt und mit ihm in Frieden leben kann, der wird auch Schwierigkeiten mit seinen „Fernsten“ haben. Und das haben uns viele Persönlichkeiten, die ihre Heimat in der UNITAS haben, vorgemacht: Die Lösung der sozialen Frage im Zeitalter der Industrialisierung wurde gerade von Unitariern vorangetrieben.

Franz Hitze, der Begründer der katholischen Soziallehre, steht bis heute in der Wissenschaft und bei den katholischen Arbeitervereinen in großem Ansehen. Der durch ihn und an der ein den Verband getragene Impuls hat heute noch für die UNITAS eine starke Bedeutung, deren Grundsätze die Mitglieder zu einem aktiven Engagementverpflichten.

Das Leben in der „bundesbrüderlichen“ Gemeinschaft verlangt in diesem Sinne natürlich eine gewisse Bereitschaft von jedem einzelnen Mitglied. Und die freundschaftliche Verbundenheit, um die sich die Unitarier untereinander bemühen, konfrontiert uns mit einer Sache, die ziemlich aus der Mode gekommen scheint: Oberflächliche Bekanntschaften, die uns das ganze Leben begleiten, sind natürlich nicht gefragt.

Denn „Freundschaft“ ist mehr als ein Wort. Das wird im Auf und Ab des gemeinsamen Studieren und Lebens schonklar. Gegenseitige Mitverantwortung und die Bereitschaft, einander selbstlos zu helfen, sind Bedingungen der bundesbrüderlichen Gemeinschaft. In dieser hat aber auch die „correctio fraterna“ ihren Platz, denn jedes kritische Verhalten muß auch eine Selbstkritik der eigenen Meinung gegenüber einschließen.

Sie betrifft aber nicht nur die Ebene der gegenseitigen Hilfe, sondern hat selbstverständlich eine geistige Grundlage. Die unitarischen Gemeinschaft der Amicitia stärkt den einzelnen auf dem Weg, die Ziele zu erreichen, die mit der Virtus und der Scientia verbunden sind. Im Freundeskreis selbst werden Beziehungen gefestigt, die auch nach dem Studium nicht abreißen. Das ist ein offensichtlicher Unterschied zu den meisten herkömmlichen Bekanntschaften während des Studiums. Denn auch diejenigen, die das Examen abgeschlossen haben, bleiben mit der UNITAS verbunden. Der Lebensbund ermöglicht ihnen auch im Berufsleben, an ihrem neuen Lebensort, durch den dortigen Altherrenzirkel mit den älteren Bundesbrüdern in Kontakt zutreten und Erfahrungen auszutauschen. Gelegenheit, sich mit den noch aktiven Studentenam alten Studienort zu treffen, gibt es zudem genug, so z. B. am Vereinsfest.

Vereinsfeste und Begegnung

„Am nächsten Wochenende ist Vereinsfest. Denkt bitte daran, euch in die Liste zum Frühstückeinzutragen. Wir erwarten an die 80 Personen und Bundesbruder Dr. Koch, den Generalsekretär des Christlichen Gewerkschaftsbundes, zur Morgensitzung. „ So oder ähnlich erinnert auf einem Convent der Senior als Verantwortlicher für das Programm im Laufe des Semesters seine Bundesbrüder an das Vereinsfest.

Das Wesen der Gemeinschaft erklärt sich durch die dreigemeinsamen Feste, die zu den verpflichtenden Terminen im unitarischen Jahr gehören. Sie ehren die Verbandspatrone, die Gottesmutter Maria am 8. Dezember, Thomas von Aquin am 28. Januar und den „Apostel der Deutschen“, Bonifatius, am 5. Juni. Drei Merkmale zeichnen die Vereinsfeste aus: Der gemeinsamen Eucharistiefeier folgt die Agape, ein gemeinsames Frühstück und eine anschließende Wissenschaftliche Morgensitzung. In dieser wird ein thematischer Schwerpunkt durch Vortrag zu Zeitfragen und Diskussion vertieft. Abschließend gibt der Verein einen Rechenschaftsbericht über die vergangene und aktuelle Arbeit und oft klingt der Tag in einem geselligen Rahmen aus.

Hier versammeln sich also die aktiven Studenten des Ortsvereins mit den Ehemaligen, Freunden und ihren Familien. Der Tag bietet viel Gelegenheit, sich als Gemeinschaft von Gleichgesinnten zu erfahren, sich auf die gemeinsamen Grundlagen zu besinnen. Doch ist es auch der Tag, sich über viele Dinge auszutauschen, über Gott und die Welt zusprechen und gegenseitige Erfahrungen zu vermitteln. Dies ist der Sinn einer weiteren Institution, die typisch für die UNITAS ist: Die Wissenschaftlichen Sitzungen.

Wissenschaft und Leben

„Das habe ich bisher überhaupt nicht so gesehen. Und überhaupt hier waren auch wichtige Überlegungen für meine Hausarbeit, wenn du auch aus einem ganz anderen Fach berichtet hast.“ Und der Referent verspricht, Interessierten noch eine Liste mit weiterführender Literatur zusammenzustellen.

Oft genug ergeben sich aus den von zumeist von Mitgliedern gehaltenen Wissenschaftlichen Sitzungen, der so genannten „WS“, interessante Aspekte zu vielen Themen, und nicht zuletzt lernt man die vortragenden Bundesbrüder auch einmal von einer ganz anderen Seite kennen.

Das Studium ist heute zumeist damit verbunden, daß man sich im eigenen Fach sehr spezialisiert und nur selten die Zeit hat, über den Tellerrand der eigenen Disziplin hinauszuschauen. Dagegen steht neben dem Gespräch in der nachmittäglichen Kaffeerunde oder beim abendlichen Treffen die „WS“, fester Bestandteil des Semesterprogramms. Es sind mindestens vier bis fünf, aber auch mehr Termine, an denen sich die Mitglieder zu einer am Thema orientierten Aussprache treffen.

Deren Anfänge stammen aus einer Zeit, in der an den Universitäten noch keine Seminare und Möglichkeiten zum Vortrag und freier Diskussion gegeben waren. Die Beschäftigung mitfachfremden Themen schafft einfundiertes Spezial und Allgemeinwissen und ermöglicht dem Vortragenden das Üben eines freien Vortrags mit konstruktiver Diskussion. Doch werden immer wieder auch Politiker, Wissenschaftler, Kirchenvertreter und andere Referenten zu den Sitzungen hinzugezogen.

Hier reichen die Vortragsthemen von „Architekturgeschichte“ bis „Zen-Buddhismus“. Dazwischen liegt eine Vielfalt von anderen Schwerpunkten, wie ein Blick in die Semesterprogramme des vergangenen Jahres zwischen Passau und Hamburg zeigt: Die Macht der Medien, Verlauf und Folgen der Deutschen Einigung, Betriebsbesichtigungen, Menschenrechte, Gentechnologie, Verschuldungskrise, 1000 Jahre Orthodoxie in Rußland, Wirtschaftstheorie, Grundgesetz, Start ins Berufsleben, Kriminologie, Ozonloch und Treibhauseffekt, Ethische Grenzen der Intensivmedizin, Sicherheits- und Bündnispolitik, Katholische Soziallehre, Christliche Unternehmensführung und Sozialpolitik, Gesprächskreise zu Glauben und Kirche, Krisengebiet Naher Osten, Verkehrspolitik, Musik, Literatur und Kunstgeschichte, Okkultismus, Astronomie, Bildungspolitik, Informatik und Kirchliche Entwicklungshilfe rangierten hier auf den vordersten Plätzen.

Daneben ist die Geselligkeit im Verein ein wichtiger Bestandteil des gemeinsamen Lebens. Keiner muß allein auf seinem Zimmersitzen und sich in seine Bücher vergraben. Das Studium selbst geht vor, doch wenn einem die Decke auf den Kopf fällt, ist es schon gut zu wissen, daß gemeinsame Unternehmungen auch einen Ausgleich bieten. Gerne trifft man sich zu Fahrten, Feten, Feiern in traditioneller Form, Theater, Ausstellungs- und Kinobesuchen, kann mit Bundesbrüdern gemeinsame Hobbys verfolgen, an einigen Orten in einem eigenen Chor zusammen singen oder Theater spielen, Klavierkonzerte für einen guten Zweck veranstalten, mit alten Menschen Nikolaus Feiern oder für Kindern Nachhilfestundenorganisieren, sich gemeinsam in einem 3. Welt-Projekt engagieren.

So sind die Grundlagen der Gemeinschaft der feste Boden für Wort und Tat. Und zu wissen, daß man das Genannte und mehr mit Freunden gleicher Überzeugung gemeinsam tun kann, das ist es wohl, warum die Unitas eine Zukunft hat.

Ein Blick ins Haus

Eine gute Wohnlage genau im Dreieck zwischen Stadtmitte, Naturwissenschaftlichen Instituten und Mensa mit dem Fahrrad jeweils keine 10 Minuten auseinander. Vor dem Hausein voller Fahrradständer, hinter dem Haus der Parkplatz, eine Reihe von Autos mit den verschiedensten Kennzeichen, darunter die alte Ente von Klaus, der neue Golf von Hendrik und der Geländewagen von „Dakota“ mit dem obligatorischen Kanu obendrauf. 40 Fenster, der Blick auf Wandposter und erleuchtete Schreibtische, genauso viel Zimmer mit Einwohnern.

Zwei blauweißgelbe Fahnenhängen vor der Fassade, zweigroße Messingplatten neben dem Eingang mit dem Namen der W. K. St. V. Unitas Winfridia, Rolandia, Burgundia und Frisia. In der Eingangshalle neben großen Portraitbildern Anschlagtafeln mit Veranstaltungshinweisen, Appellen und Unterschriftenlisten, ein Tisch mit Post und Zeitungen. Die große Türe steht offen. Rund um einen langen Tisch Sessel, mehrere Fahnen an den Wänden, ein langes Regal mit Zeitschriften. In einer Ecke flimmert der Fernseher, vor dem sich drei Studenten entspannen, am Ende des Raumes vier angehende Betriebswirte und Juristen im Vergleich von Klausuraufgaben vertieft.

Das Telefon klingelt, einer springt aus seinem Sessel und den Wortfetzen die aus der Halledringen, ist zu entnehmen, daß sich jemand für das kommende Semester um ein Zimmer bewirbt. „Ich habe den Namen und die Adresse aufgeschrieben“, meint Hanno und holt sich einen Riesenjoghurt aus dem Kühlschrank. „Wir müssen übrigens noch über den Verlauf des heutigen Abends sprechen“, sagt er. „Die koreanischen Kommilitonen werden ja heute die Feier gestalten und wollen ab 5 Uhr aufbauen. Da könnten noch ein paar Leute mit anpacken. Und Jang Seop Lee wird nach seinem ordentlichen Examen ja auch in Ehren von den Bundesbrüdern verabschiedet. Auch Georgios fährt wieder nach Zypern. Und wir sollten ihm packen helfen. Am besten besprechen wir das auf meiner Bude. Ich setz' schon mal einen Kaffee auf.“

Eine Momentaufnahme aus einem UNITAS-Haus. Sicher könnte sie auch in ähnlicher Weise in einem beliebigen Studentenwohnheim gemacht sein, doch geht das gemeinschaftliche Leben „auf“ einem Haus nochweit über das Leben in einem meist anonymen Wohnheim hinaus. Natürlich die meisten Studentenheime sind größer, unpersönlicher, und sicher kennen wir uns alle etwas besser. Doch vor allem sind wir mehr als eine Wohngemeinschaft. Wir sind eine Lebens- und Überzeugungsgemeinschaft, die über die Zeit des Studiums anhält. Das ist es einfach.

Christof Beckmann

 




Veröffentlicht am: 11:51:50 28.03.1991
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