Ruhranen gingen in Klausur

Nicht immer „nur so“ zusammensitzen, hieß es öfter: Also ging die Ruhrania ging mit sich zu Rate und ins Kloster. Ein Wochenende sollte es sein, ganz der unitarischen Gemeinschaft gewidmet. Zum Jahresbeginn Grundlagen, Grundsätze des unitarischen Lebens gemeinsam zu meditieren und zu vertiefen, die ersten Semester der Aktivitas zu reflektieren und durch gegenseitiges Kennenlernen die freundschaftliche Verbundenheit zu stärken das war das Programm der Januar-Fahrt.

Das Schwesternhaus St. Elisabeth zu Garbeck im Märkischen Kreis, eine Niederlassung der Barmherzigen Schwestern von der Hl. Elisabeth in Essen-Schuir, sicherte hervorragende Bewirtung und Unterbringung. Ein Schwimmbad im Haus und die ausgedehnten Wälder in der Umgebung boten gute Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Die Hälfte der acht angereisten Bundesbrüdern stellten Neumitglieder, die UNITAS „auf Fahrt“ als Gemeinschaft erfahren sollten.

„Gemeinsam unterwegs sein“ unter diesem Motto wollte man „fern der Heimat“ konstruktive Arbeit leisten. Zwischen Conventmesse mit den Schwestern am frühen Samstagmorgen in der Hauskapelle und der Messe in der Pfarrkirche Hl. Dreikönige in Garbeck am Sonntag war ein durchdachtes Programm mit festen Arbeitseinheiten eingepaßt. Themen waren: Die unitarische Idee auf der Grundlage der Prinzipien, deren konkrete Umsetzung im Alltag der Bundesbrüder, die satzungsmäßigen Rahmenbedingungen, Wissenschaftliche Sitzungen als besonderes Merkmal des Verbandes, dessen Geschichte und Entwicklung. Nicht ausgeblendet wurden die Perspektiven für die Zukunft und die Einbindung des Vereins in die Verbandsarbeit. Eine anschließende „Supervision“ diskutierte Konflikte und Knackstellen in der gemeinschaftlichen Arbeit. Und die Geselligkeit kam auch nicht zu kurz.

Fazit des Wochenendes: Tage wie diese ersetzen nicht nur viele Fuxenstunden. Sie dienen dem ganzen Verein. Daß der Bekanntheitsgrad des Verbandes in einer „abgelegenen“ Gegend dabei von Null auf Hundert gesteigert wurde die Chargen traten bei den Messen auf ist einangenehmer Nebeneffekt. Die Gastfreundschaft der Schwestern war großartig und wurde dankbar in Anspruch genommen. Daß man dort gerne wieder gesehen wird, hört man ja auch gerne.
CB




Veröffentlicht am: 11:49:33 12.03.1992
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