„UNITAS 2000“ - Vorbereitung
auf das Heilige Jahr hat begonnen

BONN. Unter dem Titel „Jesus Christus, Symbol für die Einheit der Christen“ stand der erste „Aktiventag“ des UNITAS-Verbandes im laufenden Wintersemester. Rund 100 Delegierte der aktiven Studentenvereine diskutierten das Thema mit katholischen, evangelischen und griechisch-orthodoxen Theologen am 1. Advent in Bonn. Mit der Tagung startete die UNITAS - parallel zum Aufruf der deutschen Bischöfe - seine Vorbereitungen auf das Heilige Jahr 2000.

Die thematische Rahmenplanung für die Arbeit des Verbandes bis zum Wintersemester des Jahres 2000 lieferte ein von dem neuen Paderborner Weihbischof Professor Dr. Reinhard Marx koordinierter Arbeitsausschuß. In ihrem Mittelpunkt stehen die Vertiefung des Glaubens, tätiger Einsatz für eine gerechte und solidarische Welt, die Bewahrung der Schöpfung und der konstruktive Dialog zwischen Kulturen und Religionen. Das in allen Ortsvereinen zur Diskussion und Mitarbeit vorliegende Papier ist eng an das Apostolische Schreiben Tertio Millennium Adveniente und den Aktionsplan der Deutschen Bischofskonferenz angelehnt. Mit der geplanten Vorbereitung auf das Jubeljahr setzt die UNITAS einen alle Verbandsebenen umfassenden Prozeß der Erarbeitung eines Grundsatzprogrammes fort. Die Moderation des Prozesses hat ein aus den Beiräten des Verbandes gebildeter „Arbeitskreis Grundsatzprogramm“ unter Leitung des neuen Beirates für Kirchenfragen, Franziskanerpater Hans-Georg Löffler aus Attendorn, übernommen.

Wie das Rahmenprogramm „UNITAS 2000“ formuliert, will der UNITAS-Verband die Initiative aufnehmen, um die heilsgeschichtliche Dimension des weltweit begangenen Jubiläumsjahres ins Bewußtsein zu rufen. Zur Ausgestaltung des auf acht Semester angelegten Prozesses innerhalb des Verbandes hat die UNITAS die Gremien und Ebenen „zur Entfaltung aller ihrer Kreativität und Phantasie“ aufgerufen. Sie soll alle Veranstaltungsformen und medialen Möglichkeiten des Verbandes prägen. Auch will der Verband verstärkt seine Positionen in der Öffentlichkeit darstellen und aus der Tradition seiner Gründer auf das gesellschaftliche Bewußtsein einwirken.

Unter dem Motto „Jesus: Mensch und Gott - Berufen für die Welt“ steht das erste Arbeitsjahr 1997. „Glaube entdecken und vertiefen“ ist das Leitwort des jetzt laufenden Wintersemesters, im Sommersemester kommenden Jahres wird es „Für eine gerechte und solidarische Welt“ heißen. Das Jahr 1998 ist überschrieben „Löscht den Geist nicht aus - Berufen zur Hoffnung“. Die Welt im Wandel und das Thema Ökumene sollen im Mittelpunkt stehen. „Gott für uns - Die Zukunft gestalten“ ist das Leitwort für 1999, in dem es um den Dialog zwischen Kulturen und Religionen und die Bewahrung der Schöpfung gehen soll. Für das Heilige Jahr selbst selbst hat der UNITAS-Verband die Devise „Gesandt für die Menschen - Zeugen des Glaubens“ gewählt. Schwerpunkt sollen die Themen Friede, Gerechtigkeit und Solidariät sein.

 




Veröffentlicht am: 11:06:20 15.12.1996
Info
Tipp: Falls Sie sich beim „gefällt mir"-Button verklickt haben, gehen sie über dem nun grauen „gefällt mir"-Button zum „Daumen Hoch"-Zeichen, dort erscheint nun ein „x" und mit einem kleinen Klick mit der linken Maustaste ist wieder alles wie zuvor. Uns würde es trotzdem sehr gefallen, wenn sie diesem Tipp nicht folgen.
Zurück zu: | allen Kategorien | WS 08/09 | SS 08 | Presse