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Dialog begonnen
Arbeitskreis Grundsatzprogramm (AGP) berichtet über guten Rücklauf auf Fragebogenaktion

Noch ist als Veröffentlichungstermin die Generalversammlung 1997 in Bonn fest im Blick: Nach dem auf der Freiburger GV gegebenen Zwischenbericht des Arbeitskreises Grundsatzprogramm (AGP) trafen inzwischen insgesamt 34 Antworten zur Diskussion eines UNITAS-Grundsatzprogramms ein. Die im Umfang sehr unterschiedlichen Rückmeldungen signalisieren eine intensive Auseinandersetzung mit den zu vier Komplexen gestellten Fragen. Bis Ende April 1995 kamen Antworten von 20 der 43 UNITAS-Aktivitates (46 %) und eine Antwort von einem der vier bislang assoziierten UNITAS-Studentinnenvereine. Aus der Altherrenschaft meldeten sich vier Altherrenvereine und 9 Altherrenzirkel.

„Durchaus zufrieden“, so äußerte sich der Sprecher des AGP, Bbr. Dr. Reinhard Marx, Geistlicher Beirat des Verbandes, über die bislang erzielte Rücklaufquote. In der Tat haben vergleichbare Umfragen eher eine geringere Resonanz. Auch Antworten, in denen nur eine eingeschränkte Möglichkeit zur Beantwortung der Fragen „mangels Masse“ beklagt wurde, nahmen die Adressaten gerne zur Kenntnis - zeigen sie doch, daß das Anliegen zu Recht als ernsthaft aufgefaßt und bis an die „Basis „ durchgedrungen ist. Andere Rücksendungen, deren Volumen und Tiefgang als komplette Abhandlungen zur Befindlichkeit im Verband allein schon lesenswert sind, zeugen zudem auch von einer fruchtbaren gemeinsamen Anstrengung von Alten Herren und Aktiven, sich den am „Bonner Papier“ entlang formulierten Fragen zu stellen: Miteinander, nicht übereinander sprechen - die Einlösung eines entscheidenden Anliegens der gesamten Aktion.

Visionäres und Praktisches

Auch inhaltlich fällt für den Verbandgewichtige Diskussionsmasse an: Visionäres steht hier neben ganz praktischen Vorschlägen, inzwischen in einem dicken Aktenordner säuberlich abgeheftet und sortiert. Dabei besteht keine Gefahr, daß das Gesamtmaterial nun zwischen Aktendeckeln modert: So bildete es bereits erste wichtige Arbeitsgrundlage für den Aktiventag im Januar, der als ein Beispiel für die aktive Rolle des Vorortes UNITAS Stolzenfels zu Bonn in der angeschobenen Diskussion gelten kann. Die Dokumentation des Münsteraner Treffens soll zudem in den Prozeß eingearbeitet werden. Auch der neue Vorort, UNITAS Sugambria in Osnabrück, hat sich die Vertiefung des Dialogs um die unitarischen „essentials“ auf die Fahnen geschrieben.

Mitarbeit ist weiter gefordert

Einige Arbeit liegt nun vor der im Auftrag des Verbandsvorstandes am 7.April 1994 im Bonner Katholischen Büro ins Leben gerufene AGP-Gruppe. Denn ins Schwarze traf die schriftliche Anmerkung des AHZ UNITAS Offenbach/Hanau, der sich fragte, „wer denn alles lesen und zusammenstellen will, wenn jede Frage mit einer kleinen Abhandlung beantwortet würde.“ Jetzt, wo die Antworten vorliegen, soll der Gesamtverband mit den ersten Überlegungen an der Basis bekannt gemacht werden. Dazu wird nach dem auf der Freiburger GV gegebenen quantitativem Überblick eine inhaltliche Zusammenfassung der Rückmeldungen vorbereitet. Aussagen werden mit dem jeweiligen Kürzel des Vereins versehen, sodaß sie zuzuordnen sind. Die Erfassung wird noch Zeit beanspruchen, da manche Antworten sehr ausführlich sind. Eine textliche Fassung soll in diesem Jahr zu weiteren Diskussion noch in Heftform vorgelegt werden.

Alle Aktivitates, Altherrenvereine und Altherrenzirkel, die sich noch nicht beteiligt haben, sind zu dieser weiteren Beschäftigung mit dem Thema herzlich eingeladen. Schließlich fehlen noch Antworten aus vielen Städten, die alle nicht die unbedeutendsten im Lande sind! Die Fragebögen können dazu bei der Verbandsgeschäftsstelle angefordert, Ergebnisse noch jederzeit eingearbeitet werden. In einem weiteren Schritt sollen einzelne Themen durch den Arbeitskreis isoliert und zu einer intensiveren Meinungsbildung ins verbandsumfassende Gespräch gebracht werden. Wir sind auf einem guten gemeinsamen Weg!

Allen, die ihre Diskussionsbeiträge inzwischen an den AGP weitergeleitet haben, sagen die Mitglieder von Verbandsvorstand und Arbeitsgruppe herzlichen Dank!

C. Beckmann




Veröffentlicht am: 11:03:49 28.08.1995
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