BORBECK. Eine insgesamt positive Bilanz zum Wintersemester 2007/08 zog am Abend der Dechargierungs- und Wahlconvent. Unter dem Vorsitz von Senior Daniel Muschellik reflektierten die Bundesbrüder die Vorbereitung und den Verlauf der geplanten Veranstaltungen und entlasteten den Vorstand weitgehend „mit Dank und Anerkennung“. Auch die Vereinskasse schloss erstmals mit einem nennenswerten Plus. Mit Spannung erwartet worden war vor allem die Wahl des neuen Führungsteams im Sommersemester.

Hier gab es ein eindeutiges Votum: Nächster Senior im Sommersemester ist „verdientermaßen“ der Alt-Internationale Bbr. Richie Duckheim aus Oberhausen. Nach seiner Aufgabe als Senior der Düsseldorfer UNITAS Rheinfranken lockte ihn das mit einigen Höhepunkten gespickte anstehende Semester wieder in eine verantwortungsvolle Aufgabe in der Heimat - zur großen Freude der Bundesbrüder an der Ruhr. Ihm zur Seite stehen als Fuxmajor Bbr. Karol Rawski, als Consenioren teilen sich Alt-Senior Daniel Muschellik und Fux Philipp Böcker das Amt, die Quaestorenpflichten übernimmt wieder Roderich Oberstehöhfeld und als Scriptor steht ebenfalls Philipp bereit. Damit ist das Team komplett.

Neue Zimmer zu vermieten

Mit einem Ausblick auf anstehende Termine und die Höhepunkte des Sommersemesters verbanden sich auch Fragen rund um das Haus: Zum 1. April stehen vier Zimmer für neue Mieter bereit, denn die beiden Mediziner Hendrik und Alexander wechseln in eine Wohnung in Uni-Nähe. Steffen setzt seine Studien noch bis Mai fort, Matthias kehrt nach Dresden zurück und Promotionskandidat Bbr. Karol wird mit einem Stipendium des Deutschen Historischen Instituts in Moskau ab dem 18. Februar bis 17. Mai nach Moskau gehen. Einem Zwischenstopp, zu dem er wieder nach Borbeck zurückkehrt, wird wunschgemäß ein weiterer Aufenthalt mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in der russischen Hauptstadt folgen. Gleichwohl hofft er, seine Aufgabe als FM im SS 2008 wahrnehmen zu können. Eine „vorsorgliche“ Spontankneipe zu einer Verabschiedung beim Semester-Extrunk am 9. Februar ist jetzt schon angedacht. Bei diesem Termin wird er auch sein neues Leibverhältnis mit Philipp Böcker offiziell bekannt geben, das die versammelten Bundesbrüder mit großem Applaus bedachten. Sein Vorgänger Sebastian Sasse, der ein glänzendes Magister-Examen ablegte, darf sich inzwischen auf eine Überraschung des Vereins freuen. Seine geplante Magister-Kneipe wird ihm Anerkennung seiner großen Verdienste um die Ruhrania von der Aktivitas zum Beginn des Sommerbetriebs dediziert.

Alt-Senior Daniel wird die Aufgabe des „Majordomus“ (Hausseniors) auch im folgenden Semester fortsetzen. Dabei wird sicher die von er Aktivitas beschlossene Hausordnung hilfreich sein, die eine von Bbr. Richie Duckheim auf Grundlage der Münsteraner UNITAS im Dondersheim e.V. erarbeitet hatte und heute vorstellte. Sie soll in Absprache mit dem Hausbauverein verbindliche Grundlagen für das sich seit diesem Winter entwickelnde Leben auf dem Haus im „UNITAS-Zentrum Ruhr“ geben.

München - wir kommen!

Die nächste offizielle Vereinsveranstaltung findet in München statt: Zur Amtseinführung von Bbr. Dr. Reinhard Marx als neuem Erzbischof in der bayerischen Landeshauptstadt werden sechs Bundesbrüder - trotz anstehender Prüfungen - am Freitagmorgen an die Isar fahren. Am Freitagabend ist für 20 Uhr ein erstes Treffen mit den unitarischen Bundesbrüdern anderer Delegationen im „Augustiner-Bräu“ in der Nähe des Marienplatzes angesetzt. Am Samstagmorgen heißt es zur festlichen Messe in der Liebfrauenkirche früh antreten. Anschließend geht es nach den Ehrenbezeugungen der Schützen aus Paderborn und aus Geseke bei Lippstadt sowie von Abordnungen der Bayerischen Gebirgsschützen in einem Festzug zur Residenz. Während sich dort die Prominenz aus Kirche, Politik und Gesellschaft trifft, müssen Schützen und Studenten aber nicht darben: Sie treffen sich im Anschluss an den Festzug im Hofbräuhaus. Dort werden auch die Bundesbrüder Gelegenheit haben, den neuen Erzbischof im Anschluss an den Festakt herzlich zu begrüßen. Denn diese Begegnung wird auch Bbr. Reinhard Marx nicht missen wollen. Für die UNITAS Ruhrania umso wichtiger: Denn ohne seinen mutmachenden und aktiven Einsatz als damaliger Direktor der Kommende in Dortmund wäre die Wiederbegründung der UNITAS an der Ruhr Anfang der 1990-er Jahre niemals zustande gekommen.




Veröffentlicht am: 14:44:09 29.01.2008
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