von Christof Beckmann

ESSEN. Zu Vortrag und Diskussion lädt am Dienstag, 24. Juni, der Wissenschaftliche katholische Studentenverein UNITAS Ruhrania in das „Feldschlösschen“, Flurstraße 67 in Essen-Borbeck. Zu Gast im UNITAS-Haus des Ruhrgebiets ist Susanne Asche, Kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Essen. Bei der Veranstaltung, zu der herzlich eingeladen wird, informiert sie ab 19.30 Uhr im Conventsaal des Vereins zum Thema „Essen auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2010“.

Kulturhauptstadt aus 53 Städten

Im Jahr 2010 tritt die „Metropole Ruhr“ in die Reihe ehrwürdiger europäischer Kapitalen, die als Ergebnis einer Initiative der griechischen Kulturministerin Melina Mercouri seit 1985 als „Kulturhauptstädte Europas“ firmierten: Athen, Florenz, Amsterdam, Berlin, Paris, Glasgow, Dublin, Madrid, Anvers, Lissabon, Luxemburg, Kopenhagen, Thessaloniki, Stockholm und Weimar traten das „Amt" im vergangenen Jahrtausend an, es folgten Avignon, Bergen, Bologna, Brüssel, Helsinki, Krakau, Reykjavik, Prag und Santiago de Compostela, Porto und Rotterdam, Graz, Brügge und Salamanca, Gênes und Lille, Cork, Patras, die Region Luxemburg/Trier und Sibiu, zuletzt Liverpool und Stavanger.

Der Schulterschluss von 53 Städten, die 2010 die Kulturhauptstadt gemeinschaftlich tragen, ist eine Premiere: Die Ernennung zur Kulturhauptstadt Europas 2010 gilt dabei als Resümee einer beispiellosen Entwicklung, denn keine Stadt oder Region in Europa erlebte in den vergangenen hundert Jahren einen so grundlegenden Wandel wie das ehemals von der Schwerindustrie geprägte Ruhrgebiet. Die bis heute in der Region in nur drei Generationen entstandene vielschichtige kulturelle Szene scheut nicht den europäischen Vergleich. Mit ihren 5,3 Millionen Einwohnern versteht sie sich als „Kulturmetropole Ruhr“: Sie will zum kulturellen Treffpunkt werden, mit vielfältigen Projekten Menschen einladen, die Region kennen zu lernen und den Wandel des Ruhrgebiets zur Kulturmetropole Ruhr sowohl für die Menschen in der Region als auch für Besucher sinnlich erlebbar machen. Mehr: www.unitas-ruhrania.org.

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Von der Verbandshomepage www.unitas.org.




Veröffentlicht am: 13:05:49 20.06.2008
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