Auf dem Convent am 12. Februar 2006 neu gewählt: (v.r.)  Die Bundesbrüder Sebastian Sasse (x) v/o Karl May, Roderich Oberstehöhfeld (FM) und (xxx) v/o Dagobert, Daniel Muschellik (xx) v/o Spencer, Martin Knobloch (xxxx) v/o Lütte.

 

Das Team für den Sommer steht

BORBECK. Das Leitungsteam für das kommende Sommersemester steht: Der Convent am Sonntag, 12. Februar 2006, wählte Sebastian Sasse erneut zum Senior (x), Roderich Oberstehöhfeld übernimmt die Aufgaben des Fuxmajors (FM) und des Quaestors (xxx), Daniel Muschellik wird das Amt des Consenior (xx) antreten. Martin Knobloch ist wiedergewählter Scriptor (xxxx).


Für die Sommermonate werde die UNITAS Ruhrania die Schwerpunkte neu setzen, ergab die Debatte um den Verlauf des Wintersemesters. Das Programm mit rund einem Dutzend Wissenschaftlichen Sitzungen sei sehr ambitioniert gewesen und auch über den Verband hinaus sehr gewürdigt worden. Es habe den Anspruch des Verbandes und das Selbstverständnis der Ruhrania deutlich markiert. Dieses wissenschaftliche und eindeutige unitarische Profil soll weiter aufrechterhalten werden, doch sei mit dem geplanten Umbau nun mehr Flexibilität gefordert, so die kritische und sehr offene Diskussion. 

Umbau zum "Unitarischen Zentrum Ruhr" steht an

Nach dem Stand der Dinge, so der HBV-Vorsitzende Dr. Christof Beckmann, könne spätestens im April mit dem Beginn der Renovierungsarbeiten im „Feldschlösschen“ zu rechnen sein: Der damit verbundene Umzug der derzeitigen Hausbewohner in neue Quartiere schaffe bald neue Voraussetzungen, ein fester Veranstaltungsort und regelmäßiger Treffpunkt sei zunächst nicht mehr gegeben. Geplant wird nun ein typisches Sommersemester: Im Mittelpunkt sollen neben der Teilnahme an der 129. UNITAS-Generalversammlung in Neuss und der Feier des Vereinsfestes zu Ehren des Hl. Bonifatius vor allem die Festigung des internen Vereinslebens stehen. Wichtig sei auch eine Verstärkung der Außenkontakte: So sind etwa Besuchsfahrten zu anderen Vereinen und Erkundungstouren in der Region geplant. Auch solle, so der eindeutige Wunsch, mehr Raum im Programm für spontane Initiativen gegeben sein. Es gelte, den Schwung der Aktivitas vom Weltjugendtag wiederzugewinnen und auch die Bindungen in die Pfarrgemeinde St. Dionysius zu intensivieren.


Der Weg in die nächste Zukunft ist vorgezeichnet: Sebastian wird zur GV die bereits vorliegenden Anträge der Ruhranen vertreten, in seiner Perspektive steht auch bereits die feierliche Eröffnung des Hauses zum Wintersemester. Mit ihm als „neuem alten“ Senior ist für Kontinuität gesorgt, mit dem neuen Fuxmajor steht ein fester Ansprechpartner für weitere Interessenten und Gäste zur Verfügung, zudem rückt mit dem aus der Fuxia stammenden Consenior ein mit den örtlichen Verhältnissen bestens vertrauter Kandidat in die Mitverantwortung auf.

Geklärt wurden auf dem Convent nach konzentrierter Debatte auch bereits länger ausstehende Themen ganz anderer Art: Nach Abstimmung erfolgte die offizielle Biertaufe von „Lütte“ und „Spencer“. Trotz zwischenzeitlichem Mangel an Taufkleidern ging die von Sebastian geleitete und von erfahrenen Ministranten assistierte Prozedur mit einigem Stil über die Bühne, auch der „Walfisch“, der „Kurfürst“ und „Krambambuli“ gaben sich zur musikalischen Umrahmung des für beide Opfer lebenslang nachwirkenden Ereignisses stimmgewaltig die Ehre. Verstärktem Haarwuchs und ungebärdiger Lockenpracht sehen die beiden Täuflinge aber ganz gelassen entgegen.




Veröffentlicht am: 18:02:59 12.02.2006
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