24. Februar 2008

St. Dionysius ist Großpfarrei

Festliche Messe zur Errichtung mit Weihbischof Franz Vorrath

BORBECK. Mit einem festlichen Pontikalamt wurde heute die rechtlich zum 1. Februar bereits begründete Großpfarrei St. Dionysius ins Leben gerufen. Der Essener Weihbischof Franz Vorrath (Bild links: Bistum Essen) feierte um 16.00 Uhr in der bis auf den letzten Platz gefüllten Dionysiuskirche die Heilige Messe, anschließend waren alle Pfarrangehörigen, Verbände und Gruppen zur Begegnung mit buntem Programm in der Aula und den Räumen des Don Bosco Gymnasiums an der Theodor-Hartz-Straße eingeladen.

Mit Vertretungen von Ehrengarden, KAB, Kolping, DPSG, KJG, kfd und anderen Verbänden trat auch die UNITAS Ruhrania mit ihrer Delegation und der Ludgerus-Fahne an. Bei der zweistündigen Messe unter dem Leitwort „Alle meine Quellen entspringen in Dir“ vertraten die Bundesbrüder Sebastian Sasse, Roderich Oberstehöhfeld und Philipp Böcker die Borbecker katholische Studentenschaft. Sie nutzten im Anschluss an den Gottesdienst die Gelegenheit, Weihbischof Franz Vorrath zu begrüßen und trafen auch mit dem Dompropst, Essener Stadtdechanten und früheren Borbecker Pfarrer Otmar Vieth zusammen. Herzlich eingeladen zur feierlichen Hauseröffnung am Wochenende 31. Mai/1. Juni, zückte er sogleich seinen vollen Terminkalender. Natürlich wird eine offizielle Einladung noch folgen. Schön, dass auch eine ganze Reihe Alte Herren am Sonntagnachmittag dabei waren.

Die traditionsreiche Borbecker Urpfarre St. Dionysius wurde mit diesem Rechtsakt nicht gelöscht, vielmehr wurden andere Gemeinden in sie inkorporiert. Seit Anfang Februar bildet sie mit den Gemeinden St. Michael, St. Thomas Morus, St. Maria Rosenkranz, St. Fronleichnam, St. Johannes Bosco und der in Vogelheim ansässigen Gemeinde der in Essen lebenden kroatischen Katholiken die neue Großpfarre St. Dionysius. Sie zählt nun 23.268 Katholiken.

Die zweite Borbecker Großpfarre St. Josef in Frintrop besteht aus den Teilgemeinden St. Antonius Abbas mit der Filialkirche St. Franziskus, St. Josef und St. Paulus. In diesem Gebiet leben 20.540 Katholiken. Die Gotteshäuser der bisherigen Pfarrgemeinden Herz Jesu und St. Hermann-Josef sind von Bischof Felix Genn zu sogenannten "weiteren Kirchen" erklärt worden. Sie erhalten vom Bistum keine Finanzmittel mehr und werden damit aufgegeben. Leitende Pfarrer werden Dr. Jürgen Cleve für St. Dionysius und Wolfgang Haberla für St. Josef. Beide sind zugleich Pastor ihrer Teilgemeinde und bilden mit den Pastören der anderen Teilgemeinden und den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern das Seelsorgeteam der jeweiligen Großpfarrei.

Im Rahmen der umfassenden Strukturreform im Bistum Essen wurden damit aus 58 katholischen Pfarreien - vor gut zehn Jahren waren es noch 79 - mittlerweile zehn Großgemeinden mit Mitgliedszahlen zwischen gut 16.000 und knapp 33.000 Katholiken gebildet. 24 von 80 Essener katholischen Kirchen werden im Zuge des Reformprozesses aufgegeben. Eine Groß-Pfarrei besteht jetzt aus mehreren Gemeinden, in denen nach Wunsch des Bischofs jeweils zukünftig ein Pastor oder anderer Seelsorger beheimatet ist. Bisher haben fünf der aufgegebenen Kirchen eine neue Nutzung: St. Martin in Rüttenscheid ist Altenheim, St. Peter im Nordviertel wird zur Pflegeschule, St. Albertus Magnus in Katernberg der Chaldäischen Gemeinde, St. Stephanus in Holsterhausen der Serbisch-Orthodoxen Gemeinde als Heimat dienen. In Borbeck war bereits im Dezember 2007 die Kirche St. Maria Immaculata außer Dienst gestellt und der russisch-orthodoxen Gemeinde zur Nutzung übergeben worden. Für acht andere Kirchen liegen Pläne vor. Mit Vertretungen von Ehrengarden, KAB, Kolping, DPSG, KJG, kfd und anderen Verbänden trat auch die UNITAS Ruhrania mit ihrer Delegation und der Ludgerus-Fahne an. Bei der zweistündigen Messe unter dem Leitwort „Alle meine Quellen entspringen in Dir“ vertraten die Bundesbrüder Sebastian Sasse, Roderich Oberstehöhfeld und Philipp Böcker die Borbecker katholische Studentenschaft. Sie nutzten im Anschluss an den Gottesdienst die Gelegenheit, Weihbischof Franz Vorrath zu begrüßen und trafen auch mit dem Dompropst, Essener Stadtdechanten und früheren Borbecker Pfarrer Otmar Vieth zusammen. Herzlich eingeladen zur feierlichen Hauseröffnung am Wochenende 31. Mai/1. Juni, zückte er sogleich seinen vollen Terminkalender. Natürlich wird eine offizielle Einladung noch folgen. Schön, dass auch eine ganze Reihe Alte Herren am Sonntagnachmittag dabei waren.

Die traditionsreiche Borbecker Urpfarre St. Dionysius wurde mit diesem Rechtsakt nicht gelöscht, vielmehr wurden andere Gemeinden in sie inkorporiert. Seit Anfang Februar bildet sie mit den Gemeinden St. Michael, St. Thomas Morus, St. Maria Rosenkranz, St. Fronleichnam, St. Johannes Bosco und der in Vogelheim ansässigen Gemeinde der in Essen lebenden kroatischen Katholiken die neue Großpfarre St. Dionysius. Sie zählt nun 23.268 Katholiken.

Die zweite Borbecker Großpfarre St. Josef in Frintrop besteht aus den Teilgemeinden St. Antonius Abbas mit der Filialkirche St. Franziskus, St. Josef und St. Paulus. In diesem Gebiet leben 20.540 Katholiken. Die Gotteshäuser der bisherigen Pfarrgemeinden Herz Jesu und St. Hermann-Josef sind von Bischof Felix Genn zu sogenannten "weiteren Kirchen" erklärt worden. Sie erhalten vom Bistum keine Finanzmittel mehr und werden damit aufgegeben. Leitende Pfarrer werden Dr. Jürgen Cleve für St. Dionysius und Wolfgang Haberla für St. Josef. Beide sind zugleich Pastor ihrer Teilgemeinde und bilden mit den Pastören der anderen Teilgemeinden und den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern das Seelsorgeteam der jeweiligen Großpfarrei.

Im Rahmen der umfassenden Strukturreform im Bistum Essen wurden damit aus 58 katholischen Pfarreien - vor gut zehn Jahren waren es noch 79 - mittlerweile zehn Großgemeinden mit Mitgliedszahlen zwischen gut 16.000 und knapp 33.000 Katholiken gebildet. 24 von 80 Essener katholischen Kirchen werden im Zuge des Reformprozesses aufgegeben. Eine Groß-Pfarrei besteht jetzt aus mehreren Gemeinden, in denen nach Wunsch des Bischofs jeweils zukünftig ein Pastor oder anderer Seelsorger beheimatet ist. Bisher haben fünf der aufgegebenen Kirchen eine neue Nutzung: St. Martin in Rüttenscheid ist Altenheim, St. Peter im Nordviertel wird zur Pflegeschule, St. Albertus Magnus in Katernberg der Chaldäischen Gemeinde, St. Stephanus in Holsterhausen der Serbisch-Orthodoxen Gemeinde als Heimat dienen. In Borbeck war bereits im Dezember 2007 die Kirche St. Maria Immaculata außer Dienst gestellt und der russisch-orthodoxen Gemeinde zur Nutzung übergeben worden. Für acht andere Kirchen liegen Pläne vor.




Veröffentlicht am: 14:18:38 22.02.2008
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