Drückende Temperaturen, Staub ohne Ende, Dreck wohin das Auge blickt und der Schweiß fließt in Strömen. Doch langsam entstehen Räume, die der Architekt des "Feldschlösschens" 1901 noch gesehen hat. Die Bauerei an der Flurstraße hat begonnen und alles, was nicht niet- und nagelfest ist, wandert durch die Röhre in die Container. 

Zwischenzeitlich hat Anfang der Woche auch ein sanfter Regen den Staub  wieder vom Gehsteig gespült und Passanten blicken wieder mit ungetrübtem Auge auf die Fortschritte, die langsam zu sehen sind. Noch werden viele Arbeitsstunden vergehen, bis alles so hergerichtet ist, dass Anfang August die ersten Handwerker in die Stockwerke einziehen. Bis dahin können noch viele helfende Hände gebraucht werden - erste positiven Meldungen von unitarischen Bundesbrüdern aus anderen Städten bekamen schon  weltmeisterlichen Applaus. Jedenfalls passiert derzeit soviel, dass wir mit dem Bautagebuch nicht mehr hinterher kommen. ....

  

 Neuigkeiten aus dem Haus: „Anpacker“ gesucht

In der vergangenen Woche hat sich einiges getan: Den Entrümpelungsaktionen folgt nun die Entfernung von Einbauten aus Küche und Obergeschoss. Die UNITAS Ruhrania bittet um Hilfe beim Start der Renovierungsarbeiten des neuen UNITAS Zentrums im Ruhrgebiet. In den nächsten Wochen sind helfende Hände herzlich willkommen.

Nach der Brechstangenaktion am Verschlag auf dem oberen Treppenansatz erschien LICHT (!),  wie es lange nicht mehr ins Haus geschienen hat. Eine große Menge Holz wurde am Samstag vom Grundstück geschafft – ohne tatkräftige Mithilfe des CV-Kohle-Zirkelvorsitzenden Norbert Breiderhoff (Bild oben links) wäre dies kaum möglich gewesen. Herzlichen Dank fürs Anpacken und Schlangestehen am Recyclinghof! In der nächsten Woche sollen kurze Lauf- und Entsorgungswege entstehen und die Arbeiten im 2. Obergeschoss beginnen, durch die der spätere Versammlungssaal unter den Türmen in seinen Grundzügen wieder erkennbar werden soll. Auch sind  nun Container auf das Grundstück nach und nach gefüllt worden. Die ersten 15 Kubikmeter wurden bereits abtransportiert.

Auf dem Programm des von den Ruhranen neu eingerichteten Studiengangs "Abrisswissenschaften" stehen nun unter fachmännischer Anleitung des Baubetreuers bis in die zweite Julihälfte u.a.: Entfernen von gemauerten und Trockenbauwänden, Holzeinbauten, abgehängten Decken, gefliesten Fußböden und Sanitäranlagen. Geräte und Werkzeug werden gestellt (Arbeitsklamotten bitte mitbringen), für abendliche gesellige Runden ist alles vorbereitet, für Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Haus ist gesorgt. Das ideale Ziel für spontane Bauwut, die Fuxenfahrt der anderen Art!

Kontakt per E-Mail: ruhrania@UNITAS.org.

Unsere Bilder: Roderich Oberstehöhfeld, Daniel Muschellik, der neugewählte "Major Domus" Peter Helmus und der Ehrensenior CB sahen aus wie nach einer Schicht "unter Tage". Ein Ende der munteren WM-Spiele im alten Fachwerk ist so schnell nicht abzusehen ....


 

 





 




Veröffentlicht am: 17:06:04 14.06.2006
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