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Finaler Abrisseinsatz voller Erfolg

Darauf haben alle lange gewartet - und es wurde ein richtig schöner Abschluss eines langen Tages: Eine Riesenladung Currywurst, Pommes, ein kühles Dampfbier - damit ließ es sich am späten Abend des 9. August richtig gut aushalten. Inmitten von Dreck und Abraum beschlossen die am Bau aktiven Bundesbrüder im ehemaligen Gesellschaftszimmer des "Feldschlößchens" an der Borbecker Flurstraße das Zwischenfinale der Entkernungsarbeiten mit reviertypischer Atzung und in bester Stimmung. 

Mit hohem Besuch in ihrer Mitte: Denn am Morgen waren mit dem designierten Senior Christian Lopez Casanava und Stefan Kurzmann zwei Bundesbrüder der UNITAS Salia Bonn zum Bautrupp gestoßen, hatten sich Schaufel und Schubkarre gepackt und losgelegt. In kurzen Ansprachen dankten Ehrensenior und Senior insbesondere Norbert Breiderhoff, dem Vorsitzenden des CV-Zirkels Kohle, für seine Unterstützung beim Abtransport der letzten Möbel, aber auch den fleißigen Baubeflissenen und den Bundesbrüdern für ihre aktive Unterstützung. Bereits am Vorabend hatten zwei Gäste von der benachbarten KDStV Nordmark zum Abrisshammer gegriffen, nicht nur das ehemalige Damenklo in seine Bestandteile zerlegt, sondern im Anschluss zu einem Treffen auf ihrem Haus eingeladen. Auch dafür vielen Dank!

Schmuckstück mit ungeahnten Dimensionen:
UNITAS RUHRANIA zeigt, was geht ...

Wer immer die Fortschritte in den letzten Wochen verfolgte, zeigt sich über das Ergebnis des schweißtreibenden Einsatzes begeistert: Der Zustand des Hauses nähert sich nun immer mehr dem Anblick in seiner Entstehungsphase im Jahr 1900: Weit über vier Meter hohe Decken, ein luftiges Treppenhaus, entfernte Zwischenwände, freigelegte Balkenkonstruktionen lassen heute erahnen, was sich der Architekt einst bei seiner Planung gedacht hat. Denn langsam pellt sich ein Schmuckstück aus der staubigen Schale. In allen drei Stockwerken sind nun ganz andere Raumdimensionen deutlich geworden, die  sogar neue Überlegungen für die Zuschnitte der neuen Zimmer zulassen. Gut 100 Kubikmeter Wände, Fußböden, Einbauten und Decken sind rausgerissen und aus dem Haus geschafft worden, zum Schluss kam sogar der Containerdienst mit Ersatz kaum noch nach. Nun können die Handwerker kommen, viele Einzelentscheidungen werden in den nächsten Monaten zu treffen sein.

Von Rohbau- zu Neubauqualität – was jetzt bis zur Fertigstellung des Verbindungshauses mit Zimmern für die Studenten und die reaktivierte öffentliche Gastronomie folgt, bedeutet immer noch ein hartes Stück Arbeit. Alles, aber auch alles, soll ganz neu entstehen. Die wichtigsten  Vorbereitungen dafür sind getroffen – Dank sei allem „Schweiß der Edlen“, die dies möglich gemacht haben. Und mancher, der sich über die „Wahnsinnsaktion“ in den letzten Monaten  zwischendurch auch mal den Kopf zerbrochen hat, wird nun feststellen: Was hier an völlig eigenständiger Entkernungsarbeit von den Studenten gemeinsam geschafft wurde, kann sich sehen lassen. Oder sagen wir es einfach so:  UNITAS Ruhrania zeigt „was geht“!
CB

 

 




Veröffentlicht am: 16:59:55 10.08.2006
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