"Samstag, 9. Dezember 2006 02:56: - „Hallo, .... sitze zur Zeit auf dem Dubai-Airport, bin Samstag 12.50 wieder in Düsseldorf. Freue mich schon sehr auf Deutschland.“ So eine Mail kriegt man ja auch eher selten. Geschrieben hat sie unser Bbr. Roderich Oberstehöhfeld – in Dubai gibt es eben einen Hotspot. Am Abend saß er nach 16-stündigem Flug mit schwerer Bronchitis und laufender Nase wieder in heimatlichen Gefilden. Nach gut 12 Wochen zum Sprachenstudium in der Hauptstadt Chinas.

Nach seinen letzten Prüfungen am 1. Dezember nutzte der Betriebswirt aus Oberhausen die Zeit, um sich ganz in Ruhe in Peking umzusehen. Volle Bewegungsfreiheit, erzählt er, habe er gehabt, alles mit der U-Bahn angefahren. „Diese Stadt hat mich gefangen - da spielt vieles rein“, berichtet er ziemlich begeistert. Was seinen Gesundheitszustand nur kurzfristig bessert. Denn da muss er schon wieder husten. „Du konntest den Dreck in der Luft wirklich sehen“, erzählt er von absolut grausamen klimatischen Bedingungen in der ostasiatischen Mega-Metropole, die sich derzeit für die Olympischen Spiele rüstet. „Lieber einen ordentlichen Wüstensturm als die Abgasglocke, die über Beijing liegt.“ Die sei wirklich nur was für knallharte Raucher ....

Doch seien die vielfältigen Eindrücke unglaublich, an die 1000 Bilder seien nun zu sortieren, viele neue Freunde habe er gewonnen. Die Mentalität der Chinesen müsse man nur richtig verstehen, der Aufenthalt sei eine großartige Erfahrung, berufliche Perspektiven seien durchaus in diesem Bereich da. „Und es war auch nicht das letzte Mal, dass ich in Beijing war!“ Gut, dass er halbwegs wohlbehalten  wieder zu Hause ist. Und dass sein Wohnungsgenosse Daniel Muschellik in Borbeck-Mitte inzwischen eine Katze hat, hatte er schon registriert. Die ersten Pläne: „Schnell beim Aldi einkaufen, heiße Zitrone, Vollbad, Türe zu und auspennen“, sagt er. Und hustet. Mal gucken, wann die wesentlichen Vitalfunktionen wieder voll da sind. Welcome back!

 




Veröffentlicht am: 11:43:02 10.12.2006
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