Essen vor dem Unitas-Aktiventreffen West

Vertreter von zehn Vereinen aus der ganzen Region werden erwartet

 

ESSEN. Kein Studentenverband, der nicht immer wieder und bei jeder Gelegenheit sein Zusammengehörigkeitsgefühl betont und feiert. Aber einer, der auch noch so heißt? Der „Wissenschaftliche katholische Studentenverband Unitas“ trägt als einziger in ganz Deutschland sein Grundprinzip gleich im Namen – nicht nur als Verband. Denn auch jeder der rund 45 einzelnen Ortsvereine heißt „Unitas“. Worauf sich diese Unitas gründet und was daraus folgt, ist Thema des Aktiventages, zu dem am Wochenende 19./20. Januar 2019, nach Essen eingeladen wird.

 

Gäste aus der ganzen Region

 

Ausrichter des Treffens ist der W.K.St.V. Unitas Ruhrania, Tagungsort ist das Unitas-Haus „Feldschlößchen“ an der Flurstr. 67 in Essen-Borbeck. Verantwortet wird das Treffen von Madita Ridder von Unitas Clara Schumann in Bonn, die als Aktivenvertreterin für die Verbandsregion West dem Bundesvorstand angehört. Erwartet werden rund 50 Vertreter der Vereine in der mitgliederstärksten Region des 1855 gegründeten ältesten katholischen Studentenverbandes. Sie kommen von Unitas-Salia, Unitas Stolzenfels, Unitas Rhenania und Unitas Clara Schumann in Bonn, Unitas Landshut und Unitas Theophanu in Köln, von Unitas Rheinfranken in Düsseldorf und Unitas Assindia in Aachen, zudem von Unitas Ruhrania und Unitas Franziska Christine, den beiden Unitas-Vereinen an den Ruhr-Universitäten. Die Gastgeber wollen ihren Teil dazu beitragen, dass alle Gäste einen bestmöglichen Eindruck von der Region mit nach Hause nehmen. Sie sorgen aber auch für die inhaltliche Gestaltung des Programms.

 

Debatten um Grundfragen

 

Zwei Vortrags- und Diskussionsrunden werfen am Samstag, 19. Januar, ab 11 Uhr einen intensiven Blick auf die „Empörungskultur in einem überdrehten Meinungsklima“. Um die Frage, wie Argumente und die Unitas-Prinzipien bei der Orientierung sorgen, wird es daher in einem ersten Part gehen, den Sebastian Sasse M.A. übernommen hat. Der verantwortliche Politikredakteur der in Würzburg verlegten katholischen Wochenzeitung „Tagespost“, der selbst aus Essen stammt, gehört der Unitas Ruhrania an und ist ihr Ehrensenior. Im zweiten Part soll es am Nachmittag um sehr Grundsätzliches gehen: Dazu wird Dr. Christof Beckmann, Leiter der Reaktion Katholische Kirche im Privatfunk und örtlicher AHV-Vorsitzender, die Frage nach christlicher Weltverantwortung aufnehmen und zur Debatte um Haltung und Konsequenzen einladen.

 

Das Treffen ist nicht das erste, zu dem die 1911 in Münster gegründete Unitas Ruhrania in die Region einlädt. Der 1991 an die Ruhr-Universitäten verlegte Verein knüpft mit seinem diesjährigen Programm an frühere Aktiventage an, die für den gesamten Unitas-Verband ausgerichtet wurden. Tagungen in Duisburg und Dortmund galten gesellschaftlichen Randgruppen und der Betonung der sozialen Arbeit des Verbandes, aber auch der Entwicklung, Situation und Zukunft der katholischen Verbände insgesamt.

 

Neben Vorträgen und Diskussionen gehören zum Programm des Essener Treffens in diesem Jahr auch das gemeinsame Essen in der hauseigenen Gastronomie, ein studentischer Festabend im Conventsaal und die Feier der Messe am Sonntag, 20. Januar, um 10 Uhr in St. Dionysius, Essen-Borbeck.




Veröffentlicht am: 16:00:06 09.01.2019
Info
Tipp: Falls Sie sich beim „gefällt mir"-Button verklickt haben, gehen sie über dem nun grauen „gefällt mir"-Button zum „Daumen Hoch"-Zeichen, dort erscheint nun ein „x" und mit einem kleinen Klick mit der linken Maustaste ist wieder alles wie zuvor. Uns würde es trotzdem sehr gefallen, wenn sie diesem Tipp nicht folgen.
Zurück zu: | allen Kategorien | WS 08/09 | SS 08 | Presse