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  ESSEN. Mit einem Vortrag von Bbr. stud. phil. Michael Heliosch starten der Essener Zirkel und Aktive in den Marienmonat Mai: Bbr. Heliosch berichtet beim Zirkeltreffen am Mittwoch, 2. Mai, im „Istra“, Rüttenscheider Straße, über Entstehen und Botschaft der „Madonna von Stalingrad“. Die zuvor im Programm angesetzte Maiandacht mit dem UNITAS-Zirkel in St. Ludgerus, Essen-Rüttenscheid,  muss leider ausfallen.

Vor 65 Jahren, am Heiligen Abend 1942, machte Oberarzt Dr. med. lic. theol. Kurt Reuber seinen Kameraden im Kessel von Stalingrad eine eigenartige und unvergessliche Weihnachtsfreude: Als die Männer den notdürftig gegen Kälte und Geschosse schützenden Bunker zur einsamen Weihnachtsfeier betraten, standen sie „wie gebannt, andächtig und ergriffen schweigend vor dem Bild“ einer Mutter, die im weiten Mantel ihr Kind birgt. Dieses unter vielen Mühen mit Kohle auf der Rückseite einer großen russischen Landkarte gezeichnete Bild wurde bald die „Weihnachtsmadonna von Stalingrad“ genannt und ist unter diesem Namen weithin bekannt worden. Das Bild ist aus dem Kessel herausgekommen, der, der es schuf, ist mit den vielen in Stalingrad geblieben und verschollen. Das Bild der Festungsmadonna wurde im Pfarrhaus zu Wichtmannshausen bei Eschwege in Hessen aufbewahrt, seit 1983 hängt die „Madonna von Stalingrad“ in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

 

 




Veröffentlicht am: 09:52:30 02.05.2007
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