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Magister Unitatis: Sebastian Sasse wechselt nach Würzburg

ESSEN. „Niemals geht man so ganz“ – wenn es zutrifft, dann auf ihn: Mit einer spontanen Abschiedsfeier verabschiedete am Samstag, 28. Oktober, die Unitas Ruhrania ihren Ehrensenior Bbr. Sebastian Sasse, in sein neues mainfränkisches Exil. Seit rund 15 Jahren hatte Bbr. Sasse als Journalist für die NEUE RUHR-ZEITUNG (NRZ) in Mülheim gearbeitet und verstärkt nun zum November als Redakteur das Team der in Würzburg verlegten TAGESPOST.

Es waren turbulente Jahre - auch für die Ruhranen -, in die seit 2004 nicht nur Kauf, Totalsanierung und Inbetriebnahme des neuen Unitas-Haus „Feldschlößchen“ an der Flurstraße fielen. Auch daran galt es bei der abendlichen Mischung von Convent, Kneipe und Festakt zu erinnern: Zum 1. März 2004 hatte sich Bbr. Sasse, der Neuere Geschichte, Philosophie und Germanistik in seiner Heimatstadt studierte, dem Verein angeschlossen. Und gestaltete das Vereinsleben aktiv mit - auch über sein Magisterexamen 2007 hinaus. Dem Vorstand des Aktivenvereins gehörte er mehrfach als Senior, Scriptor und Fuxmajor an, in seinen zahlreichen Wissenschaftlichen Sitzungen widmete er sich insbesondere philosophischen, historischen und literarischen Themen, in denen er stets mit großem Witz und Horizont zu fesseln wusste.

Ebenso übernahm er im Verband Verantwortung: Seit der Generalversammlung in Trier 2007 gehörte Bbr. Sasse dem Beirat für Gesellschaftspolitik des UNITAS-Verbandes an, im selben Jahr wurde der Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Pressesprecher der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Studentenverbände (AGV) bestimmt. Viele Jahre war er im Hochschulpolitischen Verbandsbeirat und in in der Redaktion der Unitas-Zeitschrift aktiv. 2011 übernahm er in dem von Unitas Ruhrania und Unitas Franziska Christine an den Hochschulen im Ruhrgebiet gebildeten Ortsverband die Aufgabe des ersten Seniors.

Sicher ein besonderer Höhepunkt in seinem unitarischen Aktivenleben war aber das Amt des Vorortspräsidenten: Er trat es an, als die Unitas Ruhrania bei der 133. Generalversammlung des Unitas-Verbands am 4. Juni 2011 zum neuen Vorort für das Jahr 2010/2011 gewählt wurde. In seine Amtszeit fielen starke Akzente, die seine Ruhrania und den Verband zugleich prägten: Stellungnahmen zu europa- und hochschulpolitischen Themen, aber auch gegen Extremismus gehörten ebenso dazu wie die in seiner Amtszeit gefeierten Seligsprechungen für die Bundesbrüder Georg Häfner, Johannes Prassek und Eduard Müller.

 

In seiner kurzen Erwiderung auf die vielen guten Wünsche und Mitbringsel machte sich Sebastian besonders für zwei durch seinen Beruf und seine Erfahrungen geprägte Haltungen stark: Es gehe um eine Lust, den Dingen auf den Grund zu gehen und um eine grundsätzliche Offenheit für Neues und vielleicht sogar Unerwartetes, erklärte er - auch an die Adresse der neuen Hausbewohner, die gerne mitfeierten. Der urkräftige Salamander kannte an dem Abend nur einen Adressaten: Dem Ehrensenior, der seine Ruhranen im Revier sicher nicht im Dunkeln stehen lässt …






Veröffentlicht am: 15:28:56 29.10.2017
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