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Vereinsfest St. Bonifatius am Pfingstsonntag

ESSEN. Das konnte einfach nicht klappen mit dem pünktlichen Ablegen. Es gab einfach zu viel zu erzählen. Das Schiff der weißen Flotte kam am Pfingstsonntag, 4. Juni, auf die Minute, doch der Tross war noch nicht da. Kein Problem: Trotz zeitweisem Nieselregen stachen die letzten Mohikaner eben später in See. Genauer - in den Baldeneysee, Schauplatz des Deutschland-Cups im Kanupolo. Was die Ruhr-Unitas besser von der Reling aus entspannt zur Kenntnis nahm, denn hinter ihr lag schon ein früher Start in den Vereinsfest-Tag.

Lateinisches Choralamt in St. Ludgerus

Um 9 Uhr begann das Vereinsfest zu Ehren des Hl. Bonifatius mit dem lateinischen Choralamt in der Ludgerus-Basilika Essen-Werden. Die Unitas-Zirkelmitglieder nutzen die Zeit mit den Aktiven des W.K.St.V. Unitas Franziska Christine und des W.K.St.V. Unitas Ruhrania bis zum ersten anschließenden Kaffee in den Domstuben höchst sinnvoll: Die Fürstinnen und die Ruhranen nahmen zwei Neumitglieder auf – mit großem Applaus der Corona. Dafür kann man auf Kaffee immer gerne warten. Der Zirkelvorsitzende Martin Gewiese berichtete von der 140. Generalversammlung und leitete die traditionelle Wissenschaftliche Morgensitzung ein.

Wissenschaftliche Morgensitzung

Bbr. StD Dr. Nikolaus Mantel widmete seinen Vortrag vor den rund 40 Gästen dem Thema „100 Jahre Marienerscheinung in Fatima“ und beschrieb die Zeit um 1917, aber auch die Vorgeschichte in dem einst unbedeutenden portugiesischen Bauerndorf, das sich in kurzer Zeit zu einem der meist besuchten Wallfahrtsorte der Welt entwickelte. Bis heute ziehen die mehrfachen Erscheinungen der Jungfrau Maria, von denen die Hirtenkinder Lucía, Jacinta und Francisco berichteten, unzählige Menschen an: Allein im Mai 2017 wurde Fatima von 2 Millionen Pilgern besucht und auch Papst Franziskus traf - wie schon seine Vorgänger - am 12. und 13. Mai zum Besuch in Portugal ein.

Angeregte Debatten

Der klar gegliederte Vortrag, der auch die sogenannten „Geheimnisse“ von Fatima vorstellte, wurde zum Ausgangspunkt für eine lebendige Debatte über Fragen nach dem Zentrum des Glaubens, nach Ausdrucksformen zeitgebundener Religiosität und der Marienfrömmigkeit im Speziellen, nach Ökumene, Dogmen und unterschiedliche Wege zum Glauben - auch und gerade in der Weggemeinschaft der Unitas. Viele Aspekte aus Vortrag und Diskussion zogen sich nach dem gemeinsamen Mittagessen durch den ganzen Nachmittag. Auch bei der zweistündigen Bootsfahrt über den Baldeneysee gab es einen anhaltenden angeregten Austausch.

Ein abschließender Besuch am Geburtshaus von Unitas-Verbandsgründer Bbr. Hermann Ludger Potthoff in der Hufergasse war selbstverständlich. Und das versprochene Eis bei Kika gab es auch. Tatsächlich für einige waren es auch zwei .... und der harte Kern traf sich am Abend natürlich noch in der Dampfe. Dass das immer so lange wird ….





Veröffentlicht am: 18:11:23 05.06.2017
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