Verbände laden zum Albertus Magnus-Tag 2016

 

ESSEN. Die katholischen akademischen Verbände im Bistum Essen (CV, KAR, KV, KMF im ND, UV) laden herzlich ein zum diesjährigen Albertus-Magnus-Tag am Dienstag, den 15. November 2016. Der Festgottesdienst mit Dompropst Thomas Zander beginnt um 18.00 Uhr in der Kirche des Franz Sales-Hauses, 45138 Essen, Steeler Str. 261. Die musikalische Begleitung hat Domorganist Sebastian Küchler-Blessing übernommen. Die anschließende Festversammlung beginnt um 19.30 Uhr im Hotel Franz, 45138 Essen, Steeler Str. 261.

 

„Erwartungen an die Akademiker Europas“

 

Nach dem Festredner aus dem vergangenen Jahr, Bundestagspräsident Dr. Nobert Lammert, wird auch diesmal ein prominenter Gast erwartet. Für den Festvortrag konnte der Katholische Akademikerverband Ruhr (KAR) Professor Dr. Dr. Thomas Sternberg gewinnen. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) hat seinen Vortrag unter den Titel „Den einen gab er fünf Talente“ (Mt 25,14-30) - Erwartungen an die Akademiker Europas“ gestellt. Die Moderation übernimmt der KAR-Vorsitzende Prof. Dr. Hans-Georg Krengel.

 

Anmeldung ist bei der KAR-Geschäftsstelle Priembergweg 132A, 45257 Essen erforderlich. Der Beitrag von 15 € für Saalmiete und Imbiss wird vorab erbeten auf das KAR-Konto bei der Bank im Bistum Essen (IBAN: DE74 3606 0295 0012 0650 19, BIC: GENODED1BBE).

 

KAR: Sammeln und Vernetzen

 

Der Katholische Akademikerverband Ruhr (KAR) führt seine Geschichte auf die 1909 gegründete „Vereinigung akademisch gebildeter Katholiken“ zurück. Aus ihm entstand 1913 der örtliche Katholischen Akademikerverband (KAV), später „Katholischer Akademikerverband Deutschlands“ (KAVD). Seit 2014 trägt die regionale Initiative im Bistum Essen den Namen „Katholischer Akademikerverband Ruhr“ (KAR). Er fühlt sich dem Auftrag zur Sammlung und Vernetzung einer aktiven katholischen Akademikerschaft verpflichtet, die im Sinne der kirchlichen Glaubens- und Soziallehre meinungsbildend in der Öffentlichkeit mitwirkt.

 

Vorbild Albertus Magnus

 

Die jährliche Zusammenkunft steht unter dem Patronat eines frühen Universalgelehrten: Albertus Magnus, einer der prägenden Theologen des Mittelalters, geboren vermutlich 1193 in Lauingen (Bayern) und gestorben am 15. November 1280 in Köln, gilt er als eine der herausragenden Persönlichkeiten seiner Zeit - darum gab man ihm den Beinamen „der Große“ - Albertus Magnus. Er stammte aus einem alten Rittergeschlecht und trat 1223 in den Dominikanerorden ein. Nach seinem Studium in Venedig und Padua, Köln, Hildesheim, Freiburg im Breisgau, Regensburg und Straßburg übernahm er zahlreiche Lehraufträge, so in Paris und später an der ordenseigenen Hochschule in Köln, wo unter anderen der Unitas-Verbandspatron Thomas von Aquin sein Schüler war.

 

1254 wurde Albert von Lauingen in Worms zum Provinzial der deutschsprachigen Dominikaner-Ordensprovinz Teutonia gewählt und 1260 von Papst Alexander IV. zum Bischof von Regensburg eingesetzt. Er war ab 1264 Professor in Würzburg und Straßburg, ab 1269 wieder in Köln, wo er am 15. November 1280 starb. Seine Gebeine ruhen seit 1954 in der Krypta von St. Andreas.

 

1622 wurde er seliggesprochen, 1931 von Papst Pius XI. heiliggesprochen und zum Kirchenlehrer ernannt. Papst Pius XII. machte Albertus Magnus am 16. Dezember 1941 zum Schutzpatron der Naturwissenschaftler. Seinen Namen tragen Schulen, zahlreiche Kirchen und Kapellen. Seine vielfach bahnbrechenden Forschungen legte er in 70 Abhandlungen und Büchern vor. An einer kritischen Gesamtausgabe arbeitet seit 1931 das Albertus-Magnus-Institut: Bislang sind 15 Teilbände und ein Ergänzungsband erschienen, weitere 44 Teilbände sind geplant. Albert gilt als Patron der Studenten, Theologen, Philosophen, Naturwissenschaftler und der Bergleute.




Veröffentlicht am: 12:49:04 13.11.2016
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