Unitas auf Pfingst-Tour in Kevelaer

Essen / Bonn / Kevelaer. Rund 30 Bundesbrüder und Bundesschwestern trafen sich am Pfingstmontag mit Kind, Kegel und Hund in Kevelaer. Mit dem Hochamt um 10 Uhr begann der Tag für die im Jahr ihres 105-jährigen Bestehens aus dem Ruhrgebiet angereisten Mitfahrer der Ruhrania in der Marienbasilika, die Delegation aus Bonn pilgerte von Weeze aus zu Fuß in den niederrheinischen Wallfahrtsort.
 

Wellness für Leib und Seele ...


Die Klänge der wuchtigen Orgel klangen noch nach, als sich die Gruppe zur Spargelorgie im „Goldenen Schwan“ aufmachte um sich anschließend vor dem Gnadenbild in der Gnadenkapelle zu versammeln. Ihr Schaufenster war diesmal zum Platz in geöffnet. Und wieder zeigte sich, welche ungeahnten Vorzüge ein handelsüblicher Kinderwagen als Transporter für alle möglichen Dinge des täglichen Bedarfs hat: Er zauberte für die aus Bonn, Essen, Datteln und aus Krefeld angereisten Kevelaer-Fahrer einen ganzen Satz Gotteslob-Bücher für das Gebet und das open air gesungenes Marienlied hervor.
 


 

Wenn Engel reisen ...


Bei erstaunlich sonnigem Wetter erklang selbstverständlich auch das zusammen geschmetterte Bundeslied auf den Treppen der Basilika und ein Gang über den großen Kreuzweg führte durch sattgrüne Natur. Natürlich fehlte auch der Besuch der Kerzenkapelle nicht im Programm: Hier galt es das auf Metall gemalte Schild der Unitas-Mutterkorporation zu bewundern, das seit exakt einem Jahr auf der linken Seite der Galerie an die letzte Fahrt der Unitas-Salia erinnert.
 

Erinnerungen an die Geschichte ...


Ein sicher besonderer Umstand: Es hängt unmittelbar neben dem Schild der Katholischen Pfarre in Werden – dem Ort, aus dem die ersten Mitglieder der Unitas stammten, die sich vor fast genau 170 Jahren zum Studium nach Bonn begaben, um die „Ruhrania“ zu gründen. Aus ihr ging der 1847 gegründete erste Verein des ältesten katholischen Studentenverbandes Verbandes hervor – ein Fest, das im kommenden Jahr bei der 140. Unitas-Generalversammlung 2017 in Bonn groß begangen wird.
 

„Mutter“ Salia fand sich am Nachmittag mit dem AHV-Vorsitzenden Dr. Winfried Gottschlich um 15 Uhr zur Dankandacht in der Marienbasilika ein, während sich die Ruhranen in St. Antonius sammelten: Bestens vorbereitet, stürzten sie sich im „Goldenen Apfel“ nach einem herrlichen Tag auf die Waffel mit heißen Kirschen ... Machen wir nochmal. Bestimmt.
 
 




Veröffentlicht am: 14:09:33 17.05.2016
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