Ruhr-Unitas: Vereinsfest voraus!

 

Essen. Zum Vereinsfest Thomas von Aquin werden beim Convent am Dienstag, 26.01.2016, um 20 Uhr ct im Feldschlößchen die letzten Absprachen getroffen. Dann kann das Fest am Sonntag, 31. Januar, wohl kommen.

 

Das Treffen zu Ehren des Verbandspatrons beginnt am Sonntag um 10.00 Uhr mit der Hl. Messe in Sankt Dionysius, Essen-Borbeck. Zur anschließenden traditionellen Wissenschaftlichen Morgensitzung auf dem Haus haben die Aktivitates der Unitas Ruhrania und der Unitas Franziska Christine Alt-VOP Bbr. Sebastian Sasse M.A. gewinnen können. Der Historiker und Journalist widmet seinen Vortrag dem Thema „Claus Schenk Graf von Stauffenberg - und was er uns heute noch sagen kann“.

 

„Es ist Zeit, dass jetzt etwas getan wird“

 

Claus Philipp Maria Schenk Graf von Stauffenberg (1907-21. Juli 1944), hatte nach dem Abitur vor 90 Jahren als Fahnenjunker beim traditionsreichen Reiterregiment 17 in Bamberg eine schnelle militärische Karriere begonnen. Am Krieg gegen Polen und Frankreich war er beteiligt, in Afrika eingesetzt, wurde dort schwer verwundet und nach der Genesung ab Mitte 1944 Chef des Stabes beim Befehlshaber des Ersatzheeres und Chef des Allgemeinen Heeresamtes. Der junge Oberst setzte in Berlin seine Kontakte zu Hitlergegnern in der Wehrmacht fort und gehörte zum engeren Verschwörerkreis.

Dort setzte er sich für den Staatsstreich durch gewaltsame Beseitigung der nationalsozialistischen Führung ein. „Es ist Zeit, dass jetzt etwas getan wird“, erklärte Stauffenberg im Juli 1944: „Derjenige allerdings, der etwas zu tun wagt, muss sich bewusst sein, dass er wohl als Verräter in die deutsche Geschichte eingehen wird. Unterlässt er jedoch die Tat, dann wäre er ein Verräter vor seinem eigenen Gewissen. … Ich könnte den Frauen und Kindern der Gefallenen nicht in die Augen sehen, wenn ich nicht alles täte, dieses sinnlose Menschenopfer zu verhindern.“

 

Schon am 11. und 15. Juli scheiterten Attentatsversuche auf Hitlers Berghof und im Führerhauptquartier Wolfsschanze. Obwohl dort am 20. Juli die Bombe zündete und Stauffenberg im festen Glauben an Hitlers Tod nach Berlin zurückflog, war der Anschlag wieder nicht erfolgreich. Die in Berlin von Stauffenberg geleitete „Operation Walküre“ brach in sich zusammen. Nach dem Scheitern des Staatsstreichs wurde er am 21. Juli 1944 im Hof des Berliner Bendlerblocks standrechtlich erschossen.

Wer war der Mann, nach dem viele Straßen und Schulen benannt sind, dessen Namen 1962 ein in Berlin gegründeter Unitas-Verein annahm? Was hat ihn geprägt? – dazu wird sich Bbr. Sasse auch der anschließenden Diskussion stellen. Nach der Morgensitzung sind am frühen Nachmittag eine kleine Exkursion und ein gemeinsames Essen geplant.

 

WS am 1. Februar:
„Flucht, Migration, Gesellschaft“

 

Bereits jetzt machte der Verein auf eine der letzten größeren Veranstaltungen in diesem Semester aufmerksam: Am Montag, 01.02.2016, wird die Wissenschaftliche Sitzung als gemeinsamer Themenabend zusammen mit der Kolpingsfamilie Borbeck im Dionysiushaus am Dionysiuskirchplatz in Borbeck durchgeführt.

 

„Nicht quatschen. Machen: Flucht, Migration, Gesellschaft" ist ab 19.30 Uhr s.t. der Titel eines Diskussionsabends mit Rudi Löffelsend. Der ehemalige Sprecher und Auslandsbeauftragte des Diözesan-Caritasverbandes, der in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Projekte von Polen über die Ukraine bis auf den Balkan initiierte und betreute, gehört dem Vorstand der Caritas-Flüchtlingshilfe Essen e.V. an. Er wird aus seiner jahrelangen Erfahrung sicher spannende Aspekte zur andauernden Flüchtlingsdebatte beisteuern. Dazu wird herzlich eingeladen.




Veröffentlicht am: 19:14:00 23.01.2016
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