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Gute Leute sind immer gesucht ....

 

ESSEN. „Wie verkaufe ich das Wertvollste, mich selbst?!?“ – unter diesem provozierenden Titel stand die Wissenschaftliche Sitzung (WS), zu der die Unitas Ruhrania am Dienstag, 12. Januar, ins Feldschlößchen lud. Zu dem Abend hatte der Verein Bbr. Bernd Genser, Marketmanager aus Bochum gewonnen, der zu den ersten Mitgliedern nach der Wiederbegründung Anfang der 1990er Jahre zählte.

 

Der Beruf ist kein Ponyhof

 

Das Berufsleben ist alles andere als ein Ponyhof – soviel ist mit Blick auf massiv internationalisierte Wirtschaftsprozesse und die Kriterien für Personaler ziemlich klar. Die WS gab tiefe Einblicke in die Basics, bei denen es zuletzt um weitaus mehr als um das Bestehen in einem oft genug gnadenlosen Wettbewerb geht.

 

Entscheidende Grundlage für den Austausch von Waren und Dienstleistungen sei vor allem die Kommunikation, so der Referent. Das Verkaufen lebe wesentlich von der „communicatio“, der „Mitteilung“, von Informationen und Kenntnis über das, was der Gegenüber will und brauche. Für das erfolgreiche Gespräch seien dabei alle Sinne gefragt – ob es um eine Bewerbung, einen Vortrag, um den täglichen Umgang im Beruf oder schlicht beim Telefonieren gehe. Hier gelte es, zunächst den Gegenüber zu kennen und richtig einzuschätzen – vom Arbeitgeber über einen Prüfer, ob Bundesbrüder und Freunde bis zur Familie oder dem Partner. „Entscheidend bei allen Gesprächssituationen ist vor allem die Eigenwahrnehmung“, betonte Bbr. Genser.

 

Selbstanalyse wichtig


 

Wer eine Leistung, eine Ware oder Dienstleistung „an den Mann bringen“ wolle, müsse sich zuvor einer schonungslosen Selbstanalyse stellen. Doch es reiche nicht, selbst zu wissen, was man gut und nicht gut könne. Auch die Fremd-Wahrnehmung sei wichtig und die Kenntnis des anderen sei wichtig, wenn man Ziele in einer Arbeit und Aufgabe, im Beruf, im Alltagsgeschäft und Leben überhaupt erreichen wolle. „Je besser ich mich kenne, desto besser kann ich mich verkaufen!“, riet der Marketing- und Verkaufsprofi. „Je besser ich vorbereitet bin, desto leichter verkaufe ich mich! Und je besser ich bin, desto gesuchter bin ich.“

 

Der mit zahlreichen Beispielen aus konkreten Situationen sehr anschaulich gemachten Vortrag gab Anlass zu vielen Nachfragen. Fazit: Es war einmal wieder Zeit für eine WS, die das praktische Berufsleben nach dem Studium in den Blick nahm. Und die dabei nicht nur für das Bestehen im schnöden Arbeitsleben viele gute und hilfreiche Anstöße gab.



 




Veröffentlicht am: 14:46:49 15.01.2016
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