AGV-Wallfahrt: Studenten auf den Spuren Jesu

 

Am Donnerstag, 23. Juli, heben sie gegen 12.40 Uhr in Düsseldorf ab: Die amtierenden Vororte der katholischen Studentenverbände in Deutschland brechen mit der Arbeitsgemeinschaft katholischer Studentenverbände (AGV) zur Wallfahrt ins Heilige Land auf. Insgesamt sind bis zum 1. August diesmal 41 Studentinnen und Studenten als Pilger „Auf den Spuren des Alten und Neuen Testaments“ unterwegs, Mitglieder aus dem Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen (CV), dem Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine (KV) und dem Verband der wissenschaftlichen katholischen Studentenvereine Unitas (UV).

 

Unitas stark vertreten

 

Weit über die Hälfte der Reisegruppe stellt allein der Unitas-Verband: Unter geistlicher Begleitung des Geistlichen Verbandsbeirats Bbr. Stefan Wingen (Unitas Frankonia Eichstätt) machen sich mit dem frisch gekürten UNITAS-Vorortspräsidenten Jan Zimmermann (Unitas Palatia Darmstadt) 25 Mitglieder aus der Unitas auf den Weg. Größere Gruppen stellen die Unitas Freiburg und Unitas-Salia Bonn, vertreten sind aber auch die Unitas Ruhrania und Unitas Franziska Christine aus Essen, auf deren Berichte wir natürlich besonders gespannt sind.

 

Die seit 1982 an viele Pilgerorte führenden AGV-Fahrten gehören längst zu oft prägenden Lebenserfahrungen vieler Studentengenerationen: Neben Rom und Assisi, Polen, Frankreich und Spanien gehörte auch immer wieder das Heilige Land zu den bevorzugten Zielen dieser Reisen, die seit über drei Jahrzehnten federführend durch den AGV-Ehrenvorsitzenden Bbr. Hermann-Josef Großimlinghaus (Unitas-Salia Bonn) organisiert werden. „Ob es seit dem Beginn 36 oder 37 Fahrten gewesen sind, müssen wir mal genau nachrechnen“, so der erfahrene Tourenplaner, der auch diesmal seine Routine und vielfältigen Kontakte für die in Zusammenarbeit mit der Heilig-Land Reisen GmbH (Köln) stattfindende Pilgerreise einbringen wird.

 

Spannendes Programm

 

Gleich nach ihrer Ankunft in Tel Aviv werden sie am Abend den Ort Tabgha am See Genezaret erreichen und wollen am Ort der Brotvermehrung ein Zeichen setzen. Das Haus, das zur auf dem Jerusalemer Mount Zion ansässigen Benediktinerabtei „Dormitio“ gehört, erfuhr zahlreiche Signale der Solidarität, nachdem es am 18. Juni durch einen Brandanschlag verwüstet worden war. Nachdrücklich sprachen sich die Mönche für ein friedliches Miteinander der Religionen aus.

 

Der internationalen deutschsprachigen Mönchsgemeinschaft, aber auch Vertretern anderer Religionen werden die Wallfahrer im so kontrastreichen Land der Bibel begegnen: Sie wandeln in den sichtbaren Spuren einer 3000-jährigen Geschichte, einem von großen Gegensätzen der Natur geprägten Land, von den Orten der Kindheit Jesu über die Stationen seines öffentliches Auftretens bis zur allen Religionen heiligen Stadt Jerusalem. Mit verschiedenen Gesprächspartnern werden sie auch vieles über die Hintergründe der aktuellen Konflikte erfahren. In der täglichen Feier der Eucharistie, im Gebet, beim Wandern auf den Spuren Jesu Christi, im Austausch und in der Stille, aber auch in fröhlicher Geselligkeit wollen sie Gemeinschaft und das gemeinsame Unterwegssein erleben. Das Ziel dieser Reise: Sein Leben neu auf Gott auszurichten.

 

Die Bundesschwestern und Bundesbrüder begleiten sie in Gedanken und wünschen ihnen mit herzlichem „Shalom!“ eine frohe Fahrt und gute Erfahrungen!

 

-> Programm und mehr unter www.agvnet.de in der Rubrik „Wallfahrten“

 




Veröffentlicht am: 15:35:54 22.07.2015
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