Impressionen von der 138. Generalversammlung in Würzburg

 

ESSEN / WÜRZBURG. Heiß. Sehr heiß. Und der Ruhranen-Senior soll zuletzt sogar in den Main gesprungen sein. Im Kessel von Würzburg pfiff so mancher aus dem letzten Loch, denn die Hitze wollte bei der 138. Generalversammlung in Würzburg vom 4.-7. Juni kaum weichen. Den diszipliniert verlaufenen Sitzungen, den diversen Gremientreffen und der großen Podiumsdiskussion tat das kaum Abbruch und beim Festball im Maritim lief sowieso der Schweiß. Beim Festkommers kam traditionell auch noch einiges an isotonischen Flüssigkeiten dazu…

 

Vier Tage wie im Rausch

 

Wie so oft vergingen die GV-Tage am Main wie im Rausch: Vom Lob auf die große Vergangenheit der weinbergumkränzten frommen Metropole unter den Lüstern des Juliusspitals beim Begrüßungsabend bis zur Festmesse im Dom und dem Festakt im schönsten Hörsaal der Republik – Petrus ließ es solartechnisch ununterbrochen krachen. Kurze Wege, eine perfekte Vorbereitung der örtlichen Unitas Hetania und das vertraute Miteinander der bundesweiten Unitasfamilie sorgten für Tage, die außerhalb der Zeit schienen.

 

Aufschlag für die Zukunft

 

Und doch waren es auch Tage, die auf eine neue Zeitbestimmung drängten: Denn viele Stichworte aus den engagierten Debatten lohnen und erfordern die intensivere Vertiefung. Für sie wurde mit dem Impuls aus dem Vorstand und in erhitzten Gesprächen ein offener Raum für die nächsten Semester geschaffen. Die Unitas, ihr Wesen, ihre Bestimmung – der ursprüngliche Theologenverein und seine wechselvolle Geschichte in den letzten 160 Jahren – die Zeitfragen, Lebens- und Glaubenswelten von heute und die Zukunft einer unverwechselbaren Initiative der Stifter – all diese Themen sollen auf die Tagesordnung.

 

Wieder einmal, könnte man sagen. Doch in der sicheren Hoffnung, dass sich auch die heutige und die kommende Generation den Kern des unitarischen Miteinanders zu eigen machen wird - in der Annäherung an eine wunderbare gemeinschaftsstiftende Idee, in ihrem Verstehen und im ganz praktischen Leben. Eine  Erfahrung, die nach all den Tagen auch für die Ruhr-Unitas bleiben wird.




Veröffentlicht am: 21:37:28 11.06.2015
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