Abgetaucht: Wissenschaftliche Sitzung
zum Tauchen im Roten Meer

 

ESSEN. „Tauchen ist: Kopf unter Wasser“ – soviel war bislang klar. Dass aber viel mehr dran hängt, zeigte die Wissenschaftliche Sitzung von Bbr. Bernd Genser am Mittwochabend im Unitas-Haus an der Flurstraße. Mit kompletter Ausrüstung, Neopren, Flossen und Taucherflasche angereist, entführte Rabbi in die Grundlagen für das entspannte Gleiten im geheimnisvolle Blau der Unterwasserwelt.

 

Doch was ist nötig, um den Kopf für längere Zeit unter Wasser zu kriegen? Einigermaßen Kenntnisse über Technik, viel Physiologie und eine Menge reine Physik sind offensichtlich schon gefragt. Sie gab es ebenso wie Erläuterungen zu den historischen Anfängen des Tauchens, zu verschiedenen Tauchsportarten und zum militärischen oder gewerblichen Tauchen.

 

Bbr. Genser, seit knapp 14 Jahren aktiver Hobbysporttaucher, berichtetet über Tauchreviere zwischen Karibik, Mittelmeer, Thailand und Rotem Meer, über Flora und Fauna der Meere, die Gefahren der Unterwasserwelt, Gasgemische, Dekompressionskammern, internationale Tauchersprache, Rekorde und allgemeine Verhaltensmaßregeln. Einige filmische Eindrücke zeigten zuletzt die bunte Vielfalt des Lebens in den Riffen – scharfe Zähne einer nervösen Muräne inbegriffen.

 

Fast drei Stunden lang ließ sich Bbr. Genser mit Fragen löchern – eine bestens gegliederte WS in freiem Vortrag, die schon Lust auf den nächsten Sommerurlaub am Meer machte. Und die ein eindringliches Plädoyer zum Schutz der Meere und seiner natürlichen Ressourcen nicht aussparte.

 




Veröffentlicht am: 15:11:27 11.12.2014
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