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Vorortsübergabe 2014
im Zeichen des Gedenkens an Bbr. Dr. Ludwig M. Freibüter


ESSEN / MÜNSTER.
Er stand nicht nur für den Verband an entscheidenden Wegkreuzungen: Bbr. Dr. Ludwig M. Freibüter (1920-2004) sorgte als Vorsitzender des Unitas-Altherrenbundes dafür, dass die Münsteraner Unitas Ruhrania von der Suspendierung verschont wurde. Nachdrücklich appellierte er bei einer zur Auflösung des Vereins einberufenen Mitgliederversammlung am 26. Juni 1982 an die Bundesbrüder, die regelmäßigen Treffen aufrecht zu erhalten und die Hoffnung nicht aufzugeben. Mit Erfolg.

Im Dienst der „Unitas“

Rezipiert 1939 bei der von den Nationalsozialisten – wie der gesamte Unitas-Verband – als „staatfeindlich“ verbotenen UNITAS-Sugambria in Münster, prägte er den Verband über Jahrzehnte. Geboren 1920 in Münster als Sohn von Ludwig Freibüter sen., dem langjährigen Vorsitzenden des UNITAS-Altherrenbundes und Ehrenvorsitzenden, sorgte er nach dem Krieg für den Wiederaufbau der UNITAS in seiner Heimatstadt. Bei Joseph Höffner promoviert und beruflich beim Presse- und Informationsamt der Bundesregierung tätig, wurde der 49-Jährige auf der Generalversammlung in Fulda 1969 zum Vorsitzenden des Altherrenbundes berufen. 25 Jahre lang, bis 1984, füllte er das Amt mit aller Kraft aus - als Inspirator, Mahner, Macher und Wegweiser. 1974 übernahm er von „Papa Krone“, dem ehemaligen Kanzleramtsminister Bbr. Dr. Heinrich Krone die Leitung des „Krone-Seminars“, gab ihm seine Prägung durch die Katholische Soziallehre und war bis 1991 dessen Vorsitzender.

Viele Jahre diente der 1977 mit der Goldenen UV-Nadel ausgezeichnete „Fels“ in mancher Brandung der Zeitereignisse als Vertreter des Verbandes im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und Vorsitzender der Kommission für Publizistik. Als Ehrenvorsitzender des Altherrenbundes übernahm er 1984-86 das Amt des Präsidenten der Katholischen Akademikerarbeit Deutschlands (KAD). 2003 wurd er mit dem Heinrich-Pesch-Preis des Unitas-Verbandes für die Förderung der Katholischen Soziallehre ausgezeichnet. Bbr. Ludwig Freibüter starb nach langer schwerer Krankheit am 20. August 2004 in Bonn. Seine Anfang der 1980er Jahre in Bonn begründete Leibfamilie ist in ganz Deutschland verbreitet.

Deutschlandtreffen der Leibfamilie

Das Gedenken an seinen 10. Todestag bestimmt nun am Freitag/Samstag, 25./26. Juli die diesjährige Vorortsübergabe in Münster, zu der Bbr. Roman Haupt (Unitas Winfridia), Vorortspräsident 2013/2014, und Bbr. Moritz Findeisen (Unitas Freiburg), des. Vorortspräsident 2014/2015 eingeladen haben. Beim Festkommers mit Standartenübergabe im ABC-Schützenhof 'Tennessee Mountain' (Steinfurter Str. 104, fußläufig zum Dondersheim) spricht Bbr. Stadtrat a.D. Bernhard Mihm über das Leben und Wirken von Bbr. Dr. Ludwig Maria Freibüter.


Besonders der Samstag steht ganz im Zeichen des Gedenkens an den langjährigen Vorsitzenden des UNITAS-Altherrenbundes und KAD-Präsidenten: Aus Anlass seines 10. Todestages wird der Unitas-Verband am 26. Juli um 14 Uhr einen Kranz an seinem Grab auf dem Alten Mauritzfriedhof, Mauritz Lindenweg in Münster, niederlegen. Zelebrant ist Bbr. Pfarrer Stefan Wingen, der neu gewählte Geistliche Beirat des Unitas-Verbandes. Auch er gehört wie viele im ganzen Land der „Leibfamilie Freibüter“ an, in deren Namen nun Alt-VOP Bbr. Klaus-Hermann Rössler und Unitas-Schriftleiter Dr. Christof Beckmann am Wochenende der Vorortsübergabe nach Münster zu einem Deutschlandtreffen einladen.


Herzlich willkommen sind die Mitglieder der „Familie“ aus Bonn, Freiburg, Münster, Osnabrück, Eichstätt, Essen und vielen anderen Orten. Dazu ist bei Facebook eine Veranstaltungsgruppe eingerichtet. Spätester Treffpunkt ist die Kranzniederlegung am Samstag, 13.30 Uhr Mauritz-Friedhof. Stadtrundgänge und die Messe im Paulusdom am Sonntag sind Bestandteile des Programms.


LINKS:
Aufruf zum Deutschlandtreffen der Leibfamilie
Programm der Vorortsübergabe in Münster
In memoriam Ludwig Freibüter, aus unitas 3/2003






Veröffentlicht am: 13:25:23 03.07.2014
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