Unitas an der Ruhr feierte Vereinsfest an der Ruhr

 

ESSEN / WERDEN. Die Unitas an der Ruhr feierte am Sonntag, 15. Juni, das Vereinsfest zu Ehren des Hl. Bonifatius mit dem lateinischen Choralamt in der Basilika St. Ludgerus in Essen-Werden. Anschließend sprach Heinz-Josef Bresser aus Heiligenhaus, der Vorsitzende des Werdener Geschichtsvereins, bei der Wissenschaftlichen Morgensitzung im Kardinal-Hengsbach-Haus. 

Sein Vortrag warf ein Schlaglicht auf die Säkularisation, durch die im späteren Ruhrgebiet die geistlichen Stifte Essen und Werden dem Königreich Preußen einverleibt wurden. Im Zuge der Reorganisation der kirchlichen Strukturen im Erzbistum Köln, dessen erzbischöflicher Stuhl bis 1826 unbesetzt blieb, kamen viele Preziosen aus dem Besitz der 1802 aufgelösten Reichsabtei der Benediktiner in neue Verwendung und blieben auf diese Weise bis heute am Ort erhalten. Dies zeigte der Referent am Beispiel zahlreicher Bilder mit Darstellungen von Teilen des heutigen Kettwiger Kirchenschatzes. Bbr. Martin Gewiese, der Essener Zirkelvorsitzende, sprach ihm im Namen aller Mitfeiernden seinen herzlichen Dank aus.

Das frohe Wiedersehen mit lange nicht gesehenen Bundesbrüdern und ihren Familien machte das Fest perfekt, das nach dem gemeinsamen Mittagessen bei sonnigem Wetter mit einer zweistündigen Bootstour auf dem Baldeneysee ausklang.
 




Veröffentlicht am: 21:11:18 15.06.2014
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