aus: unitas 2/2008

AGV IM GESPRÄCH MIT DR. CLAUS KLEBER  

VON BBR. SEBASTIAN SASSE

Die Welt ist unübersichtlich. Trotzdem wollen wir die Übersicht behalten. Für viele Menschen ist das Tor zur Welt der Fernseher. Wenn irgendwo in der Welt etwas passiert, flimmern schon kurze Zeit später die Bilder zu dem Ereignis über den Bildschirm. So bekommt der Fernsehzuschauer einen authentischen Einblick in die Geschehnisse vor Ort. Zumindest wird ihm dies suggeriert. Weil so tagtäglich eine Unmenge an Informationen auf den Medienkonsumenten einströmt, wird es für ihn immer schwieriger einzuschätzen, was wirklich wichtig ist. Sicherlich schaut man sich lieber prachtvoll inszenierte Hochzeiten des europäischen Hochadels als Bilder von den Opfern eines Erdbebens an. Und bestimmt besitzen für einen Großteil der Bevölkerung die Eskapaden eines Party-Girls wie Paris Hilton einen größeren Unterhaltungswert als die Parlamentswahlen in Paraguay.

Aber kommt es wirklich nur darauf an, was den Zuschauern gefällt? Haben Medien nicht auch eine Informationspflicht? Nicht umsonst wird ihnen von Demokratie-Theoretikern die Rolle einer „Vierten Gewalt“ zugeschrieben. Durch ihre Berichterstattung sollen sie dem Staatsbürger dabei helfen, eine politische Meinung zu bilden. Eine Meinung eben, so die Idealvorstellung, die sich nicht aus Vorurteilen bildet, sondern sich an Fakten orientiert.

Darüber, inwieweit die Medien diesem Anspruch heute noch gerecht werden, diskutierten die Spitzen der katholischen Korporationsverbände im Rahmen des „Dialogprogramms“ der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Studentenverbände (AGV) mit einem, der es wissen muss: Claus Kleber (CV), dem Leiter der Redaktion des „Heute Journals“.

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Veröffentlicht am: 13:14:34 10.08.2008
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