15./16. März 2008
Sitzung und Großreinemachen

BORBECK. Getümmel am Freitagabend am Haus: Das engere Hausbauteam versammelte sich zur Sitzung, bereits erwartet von den Bundesbrüdern, die aus Erkrath von der Beerdigung unseres lieben Alba Lohmann kamen. Helmut hatte bei der Messe konzelebriert, ein komplettes Team war mit Fahne angetreten. Alle gemeinsam rätselten in der goldenen Abendsonne an der neuen Farbprobe außen über die endgültige Farbgebung des Feldschlösschens, bevor sich ein Wagen zum Kuchenbüffet aufmachte, damit die anschließende Finanztagung in angemessenem Rahmen stattfinden konnte. 

Die Stimmung bei der Besichtigung des Erdgeschosses zeigte sich zerrissen zwischen blanker Begeisterung und Schlaganfall. Beeindruckend die Küche, ein wahres Edelstahlparadies, auch der Aufwand mit den Stuckleisten und -spiegeln, die Größe der Theke und die geschickte Umbaumaßnahme im Sanitärbereich, gleichwohl gab es bei der Farbgebung im Schankraum noch erhitzte Gemüter. Die Botschaft allerdings auch mit dem Blick auf die nun zum dritten Mal lackierte Treppe: Es geht weiter und der Rest wird auch noch kommen. Bis fast gegen Mitternacht galten die anschließenden Beratungen dem Bau-Etat, die abschließende Schlussrechnung wurde effektvoll eingeleitet durch ein der Schwere der Stunde angemessenes und an Dramatik kaum zu überbietendendes Schumann-Stück, dargeboten von Bbr. Nikolaus Mantel. Eine Sitzung, nach der die zusammengeklebten Vergleichsrechnungen in Größe von fast vier Zimmertüren getrost eingerollt werden konnten, nicht ohne zuvor noch die nächsten anstehenden Schritte zu verabreden. 

Klar Schiff am Samstag

Der Samstag - wie am Vortag war auch diesmal die Putzkolonne nicht angetreten - galt dem ultimativen Großreinemachen hinter dem Haus: Familie Fidorra, Bauleiter Schlenkermann und der HBV-Vorsitzende hauten rein, ein Mischcontainer und ein Holzcontainer waren ratzfatz voll, dem ältesten Gebirge am Gesellschaftsraum galt die besondere Aufmerksamkeit. Hier ging es mit Schaufeln und in Ermangelung von Schubkarren mit Trögen zur Sache. Die Bilanz: Zwei große volle Container gegen 13 Uhr, ein wie früher schon mal schrecklich geleckt und sauber aussehender Garten, am Parkplatz alles im Lot. Und wer jetzt noch eine Kippe loswerden will - nicht bei uns, nicht dort, wo der Schweiß der Edlen floss. Klare Aktionsfläche also für die Bagger, die sich hier bald um die Fundamente kümmern sollen. Bleiben wir also gespannt, wie die weiteren Tage ins Land gehen - das Gerüst muss endlich weg, vor allem die Farbe muss an die Wand. Vielleicht sieht es mal so aus wie auf den Aufnahmen der Fassaden rechts im Bild.

Was zum Schluss an der Flurstraße entsteht, sollte auch Alba gefallen: Er gehörte zu den Gründern des Ruhranen-Hausbauvereins, war der erste stellvertretende Vorsitzende und hatte auch von Düsseldorf aus den Fortschritt immer aufmerksam verfolgt. In unserem Haus steckt auch ein Stück von ihm. Resquiescat in pace.




Veröffentlicht am: 13:49:15 15.03.2008
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