1. Die Unitas Essen/Bochum 1989 - 1990

2. Die UNITAS Ruhr - 1990
3. Die Wiederbegründung der RUHRANIA 1991
4. Aktivenleben von 1992 - 2004
5. Ein Haus für die UNITAS an der Ruhr 2004 - 2008

 

Die Anfänge der UNITAS Ruhrania im Ruhrgebiet gehen auf den Oktober des Jahres 1988 zurück. Der Altherrenbundsvorsitzende Dr. Ludwig Maria Freibüter (s.Bild rechts) hatte mit dem Zirkelvorsitzenden Wilm Böcker die Vorortsübergabe zum 100-jährigen Bestehen des örtlichen AHZ nach Essen gelegt.

Zum Festkommers mit dem Wechsel des Verbandsvorsitzes von UNITAS Winfridia Münster an UNITAS Freiburg war der Saalbau bis zum letzten Platz besetzt. Unter dem Präsidium von Bbr. Christof Beckmann (UNITAS Winfridia) und StR Dr. Nikolaus Mantel (UNITAS-Salia Bonn) wird an die ehemals an der Ruhr in Essen und Bochum aktiven Vereine erinnert und der Wunsch zur Schaffung aktiven unitarischen Lebens im Revier ausgesprochen.

Am 31. Mai 1989 erstellen die in Essen bzw. Dortmund wohnenden Brüder Christof und Andreas Beckmann (UNITAS Winfridia Münster, UNITAS Sugambria Osnabrück) und Andreas Hackert, Priesteramtskandidat des Bistums Essen (UNITAS Hathumar Paderborn) zum ersten Oktober-Zirkeltreffen des AHZ Essen Themenvorschläge für ein UNITAS-Jahresprogramm im Ruhrgebiet und ein Strategiepapier zur Gründung einer Aktivitas an der Ruhr.

Der Essener UNITAS-Zirkel sagt zu, die Reaktivierungsbemühungen ad experimentum im Jahr 1989/90 mit voran zu treiben. Das Amt des Ehrenseniors übernimmt der Zirkelvorsitzende Bbr. Wilm Böcker. Zwei Füxe können gekeilt werden und erste Kontakte zur KSG Bochum mit dem dortigen Studentenpfarrer machen Mut für das weitere Vorgehen.

Das erste Wintersemesterprogramm der „UNITAS Essen/Bochum“ für 1989/90 hat deutliche Schwerpunkte an der Ruhr-Universität, wo im November eine Podiumsdiskussion in der KSG Bochum zur Katholischen Soziallehre über 100 Besucher anzieht. Es gibt eine intensive Pressearbeit sowie starke Kontakte, gemeinsame Wissenschaftliche Sitzungen und Vereinsfeste mit den Zirkeln in Bochum, Essen und Dortmund.

Altaktive von UNITAS-Salia und Winfridia stoßen zum Verein, ein Hospitant, fünf weitere Keilgäste und zwei Neumitglieder. Sie lassen die Aktivitas auf den Stand von 11 aktiven Unitariern anwachsen. Die Qualität des Semesterprogramms findet im Vergleich mit denen aller UNITAS-Vereine bei der Verbandsspitze große Anerkennung. Obwohl die einzig wirklichen Aktiven zwar nur die Füxe sind, die in Bochum bzw. Dortmund studierten, beschließt der Verein, sich langfristig zu einer „UNITAS-Ruhr“ zu entwickeln und sich nach und nach auf alle Ruhrgebiets-Universitäten auszubreiten.

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